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Samstag, 5. April 2014, 13:57

Forenbeitrag von: »Spradow«

Brahms 3 "Wiesbadener Sinfonie"

Hallo Holger, Du hast Recht, dass man die eine Version nicht zu sehr an der anderen messen sollte; nur kann ich es nicht ganz verhindern: Die Klavierversionen reichen mir nicht, weil alles symphonisch-klangliche auf der Strecke bleibt (der Beginn der Ersten oder der Repriseneintritt der Vierten kann auf Klavier nie so wirken wie mit Orchester), und alle mir bekannten Orchestereinspielungen auch nicht, weil mir die Klarheit (und manchmal auch die Wucht) des Klaviers fehlt... Aber mal sehen, was h...

Samstag, 5. April 2014, 08:30

Forenbeitrag von: »Spradow«

Brahms 3 "Wiesbadener Sinfonie"

Seit ich die Brahms-Symphonien in den Fassungen für Klavier vierhändig/zwei Klaviere kenne, bin ich offenbar verloren für jegliche Orchestereinspielung (aber dankbar für jeden guten Tipp, deswegen ist dies eine Diskussion, der ich mit Spannung folge!); es ist gerade auch bei der Dritten erstaunlich, wie viel kontrapunktische und rhythmische Finesse jedesmal auf der Strecke bleibt - sobald dann eine drahtigere Einspielung wie die von Gardiner versucht, dies offenzulegen (ich habe von ihm die CD m...

Freitag, 20. September 2013, 12:04

Forenbeitrag von: »Spradow«

Literarische Empfehlungen - was lese ich gerade

Ich habe die ersten fünf Bände letztes Jahr mit großem Eifer verschlungen. Fantasyliteratur hatte ich zuvor gemieden, aber "A song of ice and fire" hat mich ganz schön in seinen Bann gezogen. Mich beeindruckt vor allem, wie Martin mit den unzähligen Handlungssträngen derart jongliert, dass es fast nie unlogisch wird (das Erscheinen dieses "Cold Rangers", der Sam vor Wildlingen rettet, ist eigentlich der einzige wichtigere unlogische Moment in den fünf Büchern), und wie er durch geschicktes Spiel...

Freitag, 9. August 2013, 10:28

Forenbeitrag von: »Spradow«

Beethoven: Streichquartett Nr. 1 op. 18 Nr 1 in F-dur - CD-Rezensionen und Vergleiche (2013)

Zitat von »Felix Meritis« Zu der Interpretation des ABQ: schroff sind sie höchstens im Scherzo, ansonsten deutlich weniger kantig als das Artemis-Quartett. Der Primarius (Pichler) sticht - wie bereits von Thomas Sternberg erwähnt - schon sehr deutlich heraus mit dem Vibrato. Das war allerdings zu dieser Zeit offensichtlich so üblich (heute und in den 1950ern eher weniger, denke ich). Sicher eine gute Einspielung aber Referenzstatus hat sie für mich keinen. Aus den 1980er Jahren fehlen mir jetzt...

Dienstag, 9. Juli 2013, 11:01

Forenbeitrag von: »Spradow«

Im Schatten der andern - Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr 8 op. 93

Zitat von »William B.A.« Da sind wir eben nicht einer Meinung. Ich halte Järvis Dirigat keineswegs für seelenlos, sondern für sehr engagiert und glutvoll, und es besteht m. E. eine sehr enge Bindung zwischen Järvi und seinen Musikern, was wiederum zu einem sehr seelenvollen Spiel führt. Järvi stellt - in den Ecksätzen! - einfach eine Facette in den Vordergrund, die im Werk angelegt ist, und ja, er isoliert sie auch ein Stück weit. Das ist natürlich kein allgemeingültiger Ansatz, aber eine gülti...

Freitag, 5. Juli 2013, 11:06

Forenbeitrag von: »Spradow«

Beste Fugen

Meine beiden Lieblingsfugen sind weder streng noch (im Sinne von Bekanntheit) hoch hängende Früchte: und (ab ca. 34:50) (Bei Albinoni habe ich ebenfalls nicht nur in die Fugen hineingehört - die Concerti sprechen auch mich sehr an!)

Donnerstag, 20. Juni 2013, 23:33

Forenbeitrag von: »Spradow«

Deutsche Orchestermusik der Romantik jenseits von Mendelssohn, Schumann, Brahms, Bruckner, (Strauss und Mahler)

Volkmanns d-Moll-Symphonie gewinne ich immer lieber, je häufiger ich sie höre! Sie mag nicht ganz so konzise sein wie eine Brahms-Symphonie (der Kopfsatz hat eventuell ein paar Längen, z.B. die Passage nach dem Hauptthema in der Exposition), aber es ist äußerst wirkungsvolle Musik, und nie billig: Die Wirkung der Musik beruht immer auf konzentrierter thematischer Arbeit, gepaart mit überraschenden harmonischen Wendungen und überaus reicher Kontrapunktik. Um einfach mal ein paar Lieblingsstellen ...

Mittwoch, 19. Juni 2013, 13:58

Forenbeitrag von: »Spradow«

Die Beliebtheit dieses Stückes kann ich nicht nachvollziehen...

Zitat von »Johannes Roehl« Was schmissige Melodien und virtuoses Feuerwerk betrifft hat das Konzert eigentlich keine Chance gegen Tschaikowsky oder Bruch u.v.a. Was melodischen Charme betrifft, könnte es von Mozart und Mendelssohn ausgestochen werden und das sinfonische Gewicht (und die entsprechende Länge) wären m.E. der Beliebtheit eher hinderlich. Vielleicht spricht die Beliebtheit doch für den guten Geschmack eines großen Teil des Publikums... Ähnliches gilt ja auch für die Popularität des ...

Mittwoch, 19. Juni 2013, 10:57

Forenbeitrag von: »Spradow«

Die Beliebtheit dieses Stückes kann ich nicht nachvollziehen...

Ja, schon die Orchesterexposition und die Orchesterritornelle sind natürlich keine simple Musik oder so, sondern auch für sich schon sehr mitreißend; ich finde auch zum Beispiel die Mollwendung des zweiten Themas seit jeher faszinierend, umso mehr später mit den zusätzlichen Figurationen der Violine. Andererseits spielt das Orchester auch viele einfache Skalen, und die permanenten Paukenrhythmen haben m.E. einen "normierenden" Charakter, dem sich die Violine entzieht. Ich höre gerade eine andere...

Mittwoch, 19. Juni 2013, 01:12

Forenbeitrag von: »Spradow«

Die Beliebtheit dieses Stückes kann ich nicht nachvollziehen...

Zitat von »Felix Meritis« 3. L. van Beethoven - Violinkonzert in D-Dur, Op. 61. Die Originalität halte ich für unbestritten, aber der erste Satz ist mir viiiieeeel zu lang und zu sehr auf geigerische Effekte ausgerichtet. Am wenigsten mag ich die Kadenz dieses Satzes. Insgesamt aber natürlich ein schönes Werk aber nicht so schön wie viele andere Violinkonzerte. Der erste Satz müsste eigentlich doppelt so lang sein - das finde ich zumindest immer, wenn er zuende ist. Zur Betonung geigerischer Ef...

Freitag, 24. Mai 2013, 15:33

Forenbeitrag von: »Spradow«

Welche Kriterien bestimmen die Tonart?

Ich würde sagen, die Betonung ist da mitentscheidend; wenn Du zum Beispiel immer ein C auf schweren Taktteilen hast, dann ist es C-Dur, wenn Du ein A auf schweren Taktteilen hast, wird es als a-moll wahrgenommen, so ungefähr zumindest. Die anderen Töne des jeweiligen Akkords haben auch einstimmig eine Bedeutung, man muss die ja nicht gleichzeitig spielen, sondern kann das auch hintereinander tun. Vermutlich gibt es eine ganze Menge von Möglichkeiten, wie man dann tatsächlich eine Tonart festigen...

Freitag, 17. Mai 2013, 15:11

Forenbeitrag von: »Spradow«

Was hört Ihr gerade jetzt? (Klassik 2013)

Zitat von »Felix Meritis« Das ist witzig, denn ich habe auch an Borodin gedacht, als ich die Symphonie das erste Mal anhörte. Die Volkmann-Symphonie war übrigens ein Riesenerfolg in Moskau, weshalb die Orchestermusiker spontan 500 Rubel(?) für ihn sammelten und übergaben. Das ist interessant - dann ist es ja tatsächlich nicht so unwahrscheinlich, dass Borodin die Symphonie kannte, seine h-moll entstand ein paar Jahre nach Volkmanns Erster. Die Ähnlichkeit der Themen finde ich frappierend!

Freitag, 17. Mai 2013, 14:53

Forenbeitrag von: »Spradow«

Was hört Ihr gerade jetzt? (Klassik 2013)

Zitat von »Felix Meritis« Ich bin froh, dass hier eine Art Volkmann-Renaissance ausgebrochen ist! Die Richard III Ouvertüre und die beiden Symphonien finde ich toll! Ich höre Youtube sei Dank auch gerade Volkmann - zunächst seine erste Symphonie (ob Borodin die wohl kannte, als ihm das Hauptthema seiner h-moll-Symphonie einfiel? ) - das Youtube-Video ist ausgerechnet an einer ziemlich eindrucksvollen Stelle des langsamen Satzes (Tonrepetitionen der Bläser über langsam chromatisch absteigenden S...

Donnerstag, 16. Mai 2013, 14:00

Forenbeitrag von: »Spradow«

Deutsche Kammermusik der Romantik jenseits von Mendelssohn, Schumann und Brahms

Zitat von »Felix Meritis« Das Verdiquartett habe ich auch und finde ich ebenfalls sehr gelungen, viel besser als die oft gelobten Quartette von Cherubini, die mir gar nicht zusagen. Ich habe es nicht besprochen, da Verdi nun mal kein Mitteleuropäer ist . Aber ich finde den Input dennoch wichtig, denn vielleicht könnte man wieder neuen Wind in den Thread bringen, wenn man einige Kammermusikwerke von "Nichtkammermusiker" bespricht. Wok hat ja schon das Quartett von Hugo Wolf angeführt. Ich werde ...

Donnerstag, 16. Mai 2013, 13:27

Forenbeitrag von: »Spradow«

Deutsche Kammermusik der Romantik jenseits von Mendelssohn, Schumann und Brahms

Zitat von »Felix Meritis« Bezüglich Dvorákquartette: ja, ich mag die letzten beiden daher auch viel weniger als das Amerikanische. Bisweilen klingen sie für mich akademisch, vor allem das As-Dur. Dieses mag ich eigentlich überhaupt nicht. Das G-Dur hat einen fantastischen langsamen Satz und ein sehr gutes Scherzo. Generell finde ich aber Dvoráks Streichquartette lang nicht so gut wie seine Kammermusikwerke mit Klavier (mit eben der Ausnahme des Amerikanischen). Echte Melodien enthalten sie viel...

Samstag, 20. April 2013, 11:14

Forenbeitrag von: »Spradow«

Im Schatten der andern - Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr 8 op. 93

Schön, dass bei den Beethoven-Symphonien ein bisschen Leben in die Bude kommt! Zitat von »Joseph II.« Die ewig verkannte Achte: Klein, aber oho! Ja, sehr oho! Diese Symphonie ist so weit von harmlos entfernt, wie eine Symphonie das nur sein kann. Das "manierliche Menuett" zum Beispiel ist die reinste Persiflage, andauernd verpassen Instrumentengruppen ihre Einsätze, spielen dann einen Takt später aber trotzdem munter drauflos. Getoppt wird das Ganze noch vom Trio, wo selbst die wenigen beteiligt...

Freitag, 5. April 2013, 16:40

Forenbeitrag von: »Spradow«

Was fehlt ist nur - der zündende Funke(?)

Zitat von »Johannes Roehl« Man erwirbt sich durch Erfahrung und wiederholtes Hören schon auch ein besseres "Auflösungsvermögen" und erkennt eher Motive, Melodien usw. Ich fand noch recht lange, nachdem ich andere Werke Chopins schon lange mochte, zB die vierte Ballade und die Polonaise-Fantaise schwierig. Heute halte ich sie für zwei der beeindruckendsten, veritable "sinfonische Dichtungen" auf dem Klavier (natürlich ohne "Programm"). Das Gute bei Chopin gegenüber Mahler oder Wagner ist die rel...

Freitag, 5. April 2013, 12:26

Forenbeitrag von: »Spradow«

Was fehlt ist nur - der zündende Funke(?)

Zitat von »Johannes Roehl« Ich selbst fand Chopin als Anfänger auch ein wenig belanglos. Aber Mangel an Melodien kann man ihm kaum vorwerfen, es gibt ja eine ganze Reihe Stücke, die in beinahe jeder "Klassik-Hitparade" auftauchen. Am wenigsten "belanglos" dürften vermutlich die beiden Sonaten erscheinen, für jemanden, der sonst eher Sinfonien hört. Aber die für mich vielleicht faszinierendsten Werke Chopins sind die Preludes und die Etüden op.25. Ich hatte ja lange Zeit eben dieses Problem, und...

Dienstag, 26. März 2013, 21:10

Forenbeitrag von: »Spradow«

Beethoven Klaviertrio Op. 70/2, Es-Dur

Zitat von »Alfred_Schmidt« ch habe diesen Thread erst gestern entdeckt (wahrscheinlich weil er - noch - so kurz ist ) und höre das Werk seither soeben zum 3. Mal. ich habe hier länger gebraucht um mich "einzuhören, denn das Werk unterscheidet sich in seiner Wirkung, bei aller "Freundlichkeit" doch ein wenig von denen aus Op 1, die doch eingängiger - oder "ohrwurmfreudiger" daherkommen als das hier vorgestellte, wobei ich die Interpretation des Stuttgarter Klaviertrios für einschmeichelnder empf...

Freitag, 8. März 2013, 14:27

Forenbeitrag von: »Spradow«

Meine liebste Beethoven-Klaviersonate

Zitat von »Johannes Roehl« Vom Format und Ausdrucksspektrum halte ich einige der "großen" frühen Sonaten für weit beeindruckender als späten Haydn oder gar Mozart. Wo gäbe es dort ein solch brillant-konzertantes Stück wie op.2/3 oder langsame Sätze wie in op.7 oder op.10/3. Auch kleinere Werke finde ich eher origineller und eigenständiger als andere frühe Werke. Sie sind vielleicht nicht so balanciert und ausgefeilt wie Haydn und Mozart, manchmal sehr breitflächig, aber doch sehr schwungvoll un...