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Heute, 12:55

Forenbeitrag von: »Stimmenliebhaber«

RARITÄTEN: Opern, die wir auf der Bühne vermissen

Zitat von »Amfortas08« Hans Pfitzner: Christelflein (mit Dialogen) vermutlich letzte Aufführungen: 2004 konzertant unter Flor, 2000 szenisch (?) in Freiberg Klar szenisch, die Mucke habick mir damals reinjezogen!

Heute, 01:15

Forenbeitrag von: »Stimmenliebhaber«

100 classical albums you must hear - The Telegraph

Zitat von »dr.pingel« kein Janacek! Zitat von »WiKau« JANACEK Katya Kabanová, Wien PO, Decca Eine 1976 aufgenommene Aufnahme des Janálek-Spezialisten Sir Charles Mackerras, in der die schwedische Sopranistin Elisabeth Söderström auf tschechisch singt, gibt eine wirklich großartige und herzzerreißende Performance.

Gestern, 19:12

Forenbeitrag von: »Stimmenliebhaber«

Wenn Carmen Don Jose erschießt

Gibt es eigentlich auf dieser Seite dieser Rubrik (also in den letzten Beiträgen hier) noch irgendeinen Bezug zum Rubrikthema?

Gestern, 19:09

Forenbeitrag von: »Stimmenliebhaber«

RARITÄTEN: Opern, die wir auf der Bühne vermissen

Zitat von »Johannes Roehl« Der "Abstieg" der dt. und frz. Spieloper (sowie vieler Operetten außer der "Fledermaus") fand dagegen wohl hauptsächlich in den letzten 40-50 Jahren statt. Für die deutsche und französische Spieloper stimmt das, für die Operette stimmt das so nicht, die ist an kleinen und mittleren Häusern tatsächlich besser besucht als die meisten Opern.

Gestern, 17:14

Forenbeitrag von: »Stimmenliebhaber«

Die großen Schallplattenaufnahmen der Digitalära

Ist das nicht die Aufnahme, die Kleiber - angeblich primär wegen Kollo - angeblich gar nicht frei geben wollte?

Gestern, 17:09

Forenbeitrag von: »Stimmenliebhaber«

Nach welcher "letzten" CD an einem Hörabend könnt ihr besonders gut schlafen ...

Zitat von »WiKau« Mir geht es weniger um die Musik zum einschlafen sondern um die Zeit davor damit man zur Ruhe kommt. Ich komme vorher icht zur Ruhe, sondern erst dabei, beim Einschlafen, im wahrsten Sinne des Wortes "zur Ruhe". Und ich könnte mir überhaupt keinen wertvolleren Zweck von Musik vorstellen, als dadurch zur Ruhe zu kommen.

Gestern, 17:05

Forenbeitrag von: »Stimmenliebhaber«

RARITÄTEN: Opern, die wir auf der Bühne vermissen

Zitat von »Johannes Roehl« Dagegen habe ich bei den Spätromantikern/Frühmodernen wie Schreker und Zemlinsky den Eindruck, dass die heute weit mehr vorkommen als vor 30 oder gar 50 Jahren. Das gilt für die Grande Opéra und besonders Meyerbeer ebenso. Zitat von »Johannes Roehl« Meinem Eindruck nach sind im wesentlichen drei Gebiete in den letzten Jahrzehnten (teils schon vorher) stark reduziert worden: die deutsche und französische Spieloper, die Grand Opera und der Verismus jenseits der absolute...

Sonntag, 21. Januar 2018, 15:47

Forenbeitrag von: »Stimmenliebhaber«

Die großen Schallplattenaufnahmen der Digitalära

Zitat von »Hans Heukenkamp« René Kollo dokumentiert mit der Dresdner Aufnahme, daß er der Jahrhundert-Siegfried ist. Je nun... Zitat von »Hans Heukenkamp« Der Janowski-Ring ist mein Jahrhundert-Ring. Das ist ja ok und du hast einige Vorzüge dieser Aufnahme genannt, die ich durchaus unterschreiben kann, ergänzen möchte ich die drei großartigen Rheintöchter. Aber: Janine Altmeyer ist ganz sicher keine Jahrhundert-Brünnhilde und Theo Adam war zu diesem Zeitpunkt schon über seinen Zenit hinaus. Für...

Sonntag, 21. Januar 2018, 11:50

Forenbeitrag von: »Stimmenliebhaber«

"Che farò senza Euridice" (Gluck, Orfeo ed Euridice)

Zitat von »Bertarido« Zitat von »Stimmenliebhaber« Letztendlich ist der Verzicht auf die originale Stimmlage, nämlich die Kastratenstimme dann immer "Verfälschung", egal, ob es dann von einem Mezzo, Counter, Tenor oder Bariton gesungen wird. Klar, aber man kann versuchen, so nahe wie möglich heranzukommen. Das stimmt, das kann man versuchen, hier (bei der Stimmlage) wie dort (bei der Szene).

Sonntag, 21. Januar 2018, 11:07

Forenbeitrag von: »Stimmenliebhaber«

"Che farò senza Euridice" (Gluck, Orfeo ed Euridice)

Zitat von »Bertarido« Dafür halten es die RT-Gegner genau umgekehrt: Szenisch muss es buchstabengetreu dem Libretto entsprechen, aber bei der Musik darf man sich alle möglichen Freiheiten erlauben. Das Leben ist voller Widersprüche Ja, das stimmt, das ist es wohl. Ich bin hier in den letzten Jahren eher moderater geworden und akzeptiere, dass es musikalisch wie szenisch mehrere akzeptable Möglichkeiten geben kann, wenn auch nicht jede Möglichkeit akzeptabel ist. Kupfers Gluck-"Orpheus" mit Kowa...

Sonntag, 21. Januar 2018, 09:25

Forenbeitrag von: »Stimmenliebhaber«

"Che farò senza Euridice" (Gluck, Orfeo ed Euridice)

Also dieser Originalsprachenfanatismus einiger treibt schon kuriose Blüten: ein Countertenor darf die Wiener Fassung nur in italienischer Originalsprache singen, aber wehe, wenn ein Tenor die Pariser Fassung nicht in französischer, sondern auch in italienischer Sprache singt, obwohl das die Sprache ist, auf die diese Musik ja weitestgehend (denn so gravierend sind die Unterschiede ja zum Beispiel bei dieser Arie nun nicht, wenn man vom anderen Schluss absieht) komponiert wurde. Aber szenisch ist...

Sonntag, 21. Januar 2018, 01:15

Forenbeitrag von: »Stimmenliebhaber«

Nach welcher "letzten" CD an einem Hörabend könnt ihr besonders gut schlafen ...

Bei mir ist das anders, ich gehe fast immer MIT Musik ins Bett und höre welche beim Einschlafen. Vor zweieinhalb Jahren habe ich dazu mal einen Thread eröffnet und dabei gemerkt, dass andere das wohl niicht so handhaben. Ich habe es trotzdem nicht geändert, ich kann mit Musik wunderbar einschlafen und gebe mich dem bekannten Lauf der mir jeweils bekannten Musik einfach hin. Höre ich keine Musik beim Einschlafen, denke ich an alles Mögliche und kann dann nicht einschlafen. Aber das Hören von mir ...

Sonntag, 21. Januar 2018, 00:54

Forenbeitrag von: »Stimmenliebhaber«

"Che farò senza Euridice" (Gluck, Orfeo ed Euridice)

Zitat von »Timo« Wie versteht ihr es, dass die Musik zumindest auf den ersten Blick gar nicht zum Text passt, weil sie nicht tief traurig klingt? Ich verstehe, was du meinst. Die tragische Verzweiflung in klassischem Moll war ja beim unmittelbaren Verlust der Eurydice im 1. Akt komponiert (seine verzweifelten "Eurydike"-Rufe, womit seine Partie beginnt). Im 2. Akt ging er dann förmlich durch die Schrecken der Unterwelt (Hölle), musste alles geben, um die Furien zu besänftigen, dann der "Kampf" ...

Sonntag, 21. Januar 2018, 00:29

Forenbeitrag von: »Stimmenliebhaber«

Die Walküre (Wagner), Hamburgische Staatsoper, 07.01.2018

Zitat von »MSchenk« ein erprobter Walküren-Siegfried Was ihr in Hamburg alles Singuläres habt, ist schon beeindruckend! Zitat von »MSchenk« Zitat von »Stimmenliebhaber« Mit Freitag und Sonntag scheinst du Recht zu haben, aber zum Beispiel nach dem "Fliegenden Holländer" am 21.2. (Mittwoch) käme ich nicht mehr zurück nach Berlin. Wenn es hilft: Der Holländer läuft auch schon am 16.02. (Freitag). Vielen Dank für den Tipp! Mit dem jetzigen Wissen durch Hans, dass man Freitag und Sonntag noch zurüc...

Samstag, 20. Januar 2018, 17:14

Forenbeitrag von: »Stimmenliebhaber«

Die Walküre (Wagner), Hamburgische Staatsoper, 07.01.2018

Mit Freitag und Sonntag scheinst du Recht zu haben, aber zum Beispiel nach dem "Fliegenden Holländer" am 21.2. (Mittwoch) käme ich nicht mehr zurück nach Berlin.

Samstag, 20. Januar 2018, 15:14

Forenbeitrag von: »Stimmenliebhaber«

Die Walküre (Wagner), Hamburgische Staatsoper, 07.01.2018

Zitat von »Hans Heukenkamp« Wenn Wagner wieder wohlgelitten wird, werde ich mich auch wieder in den ICE setzen und nach HH fahren. Nur mit der Rückfahrt am selben Abend nach der Vorstellung zurück nach Berlin ist das leider schon seit Jahren schwierig, da der letzte Zug schon immer vor 22 Uhr fährt...

Samstag, 20. Januar 2018, 13:32

Forenbeitrag von: »Stimmenliebhaber«

Die Walküre (Wagner), Hamburgische Staatsoper, 07.01.2018

Zitat von »Hans Heukenkamp« Nach meinem Eindruck war die Hamburger Oper in den letzten Jahren eher Wagner-abstinent. Definiere"in den letzten Jahren"! Vor fünf Jahren, im Wagner-Jahr 2013, haben sie doch alle zehn gespielt, und den "Rienzi" konzertant noch obendrauf.

Freitag, 19. Januar 2018, 17:40

Forenbeitrag von: »Stimmenliebhaber«

Erinnerungen an verstorbene und Geburtstags-Glückwünsche an lebende Musiker

Noch ein sängerischer Nachtrag: Der Bariton Bernd Riedel, der von 1972 an für mehr als 30 Jahre lang zum Ensemble der Staatsoper Berlin gehörte, feiert heute seinen 80. Geburtstag. https://de.wikipedia.org/wiki/Bernd_Riedel_(S%C3%A4nger) Hier kann man ein Foto von ihm sehen und trotz schlechter Tonqualität ein wenig von seinem Guglielmo erlauschen: https://www.youtube.com/watch?v=HuJ9nH_T…lYcegOj7TT8PsqY Und hier kann man ihn in einigen Szenen als Malatesta in "Don Pasquale" hören: https://www.y...

Donnerstag, 18. Januar 2018, 14:41

Forenbeitrag von: »Stimmenliebhaber«

Die bedeutendste Symphonie zwischen Beethoven und Brahms?

Zitat von »Johannes Roehl« Es stimmt, dass die Schottische die 5. ist, aber von den Skizzen bis zur Vollendung wird 1829-42 angegeben. Wie gesagt, die Jahreszahl 1829 betrifft nach meinem Stand nur das Thema der Einleitung zum ersten Satz, die Mendelssohn sich in Schottland notiert hat. Alles andere ist deutlich später entstanden - und noch später, nämlich postum, die aus besagtem frühen Thema entstandene Todverkündungsszene in der "Walküre"...

Donnerstag, 18. Januar 2018, 12:59

Forenbeitrag von: »Stimmenliebhaber«

Die bedeutendste Symphonie zwischen Beethoven und Brahms?

Zitat von »Bertarido« Ich will ja gar nicht bestreiten, dass die "Schottische" das insgesamt bessere Werk als die "Italienische" ist. Fein. Aber warum dann dieser Beitrag?: Zitat von »Bertarido« Zitat von »Stimmenliebhaber« Zitat von »Joseph II.« Woanders wurde mal geschrieben, die Popularität der "Schottischen" von Mendelssohn habe im Vergleich zu früher stark abgenommen. Tatsächlich scheint heutzutage die "Italienische" häufiger gespielt zu werden und beliebter zu sein. Aber die "Schottische"...