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Heute, 09:28

Forenbeitrag von: »Dr. Holger Kaletha«

Claude Debussy: Klavierwerke

Lieber Christian, da bringst Du mich auf was: Sammlerleid - ich weiß gar nicht mehr, was ich habe. Ich habe ja die Arrau-Box mit den kompletten RCA und Columbia-Aufnahmen: Ich meine auch, dass ich die "Estampes" von ihm damals in der Tonhalle Düsseldorf hörte (wenn ich sie nicht in der Erinnerung mit Pour le piano verwechsle). Das habe ich als einen beeindruckenden, ungemein farbigen Vortrag im Gedächtnis. Thibaudet ist eigentlich ein klassischer Vertreter der französischen Pianistenschule - das...

Gestern, 14:40

Forenbeitrag von: »Dr. Holger Kaletha«

Claude Debussy: Klavierwerke

Zitat von »Christian B.« Monique Haas mag ja notengetreu spielen, aber das reicht bei Debussy nicht, finde ich, da kommt es schon auch auf die Klangentfaltung an - und die finde ich bei ihr eher bescheiden. Lieber Christian, da hast Du jetzt Arrau und Monique Haas verwechselt in puncto "notentreu". Monique Haas hat schon eine sehr eigene Sicht - habe ich ja auch beschrieben. Leider ist die Aufnahmetechnik speziell bei den "Estampes" in der Erato-Aufnahme sehr bescheiden - dafür kann Monique Haa...

Gestern, 09:39

Forenbeitrag von: »Dr. Holger Kaletha«

Claude Debussy: Klavierwerke

Ganz aufschlussreich an diesem Artikel finde ich, dass er auf die Struktur der Gamelan-Musik hinweist: http://www.jochenscheytt.de/debussy/debu…ke/pagodes.html Debussy hat sich offenbar davon inspirieren lassen: ganz oben bei den hohen und hellen Tönen die schnellen Bewegungen, in der Mitte die mäßig bewegten und unten im dunklen Bass gibt es eine Art liegenden Orgelpunkt. Im Wikipedia-Artikel findet sich auch noch ein interessanter Hinweis: https://de.wikipedia.org/wiki/Gamelan Die interpunktie...

Freitag, 19. Januar 2018, 17:56

Forenbeitrag von: »Dr. Holger Kaletha«

Pagodes

Zitat von »Christian B.« Monique Haas spielt mir zu schnell, sie geht den feinen Schattierungen und tonalen Rückungen auch nicht so nach. Das ist mir zu klassich und zu glatt. Ich zitiere das nochmals, lieber Christian, weil mir gerade beim Wiederhören der Richter-Aufnahme aus Salzburg etwas aufgefallen ist. Da steht nämlich bei Debussy schon als Spielanweisung in Takt 3 délicatement et presque sans nuances. (= fast ohne Nuancen) Richter spielt das denn auch sehr statisch. Es zeigt, dass Debuss...

Freitag, 19. Januar 2018, 16:25

Forenbeitrag von: »Dr. Holger Kaletha«

Franz Schubert, Klaviersonate Nr. 21 B-dur D.960, CD (DVD)-Rezensionen und Vergleiche (2017)

Zitat von »William B.A.« ich darf dir diesgezüglich einen Tipp geben: Mitsuko tritt am 26. 4. 2018 beim Klavierfestival Ruhr auf, und zwar in der Stadthalle Mülheim. Folgendes Programm spielt sie: Franz Schubert Sonate Nr. 9 in H-Dur D 575 | Sonate Nr. 16 in a-Moll D 845 | Sonate Nr. 17 in D-Dur D 850 "Gasteiner". Es sind noch einige Karten zu haben. Liebe Grüße Willi P.S. Schau mal in deine Mails. Lieber Willi, ganz herzlichen Dank! - auch für den Konzerttip! Wegen meiner Arbeitszeiten ist es ...

Freitag, 19. Januar 2018, 06:18

Forenbeitrag von: »Dr. Holger Kaletha«

Claude Debussy: Klavierwerke

Zitat von »Christian B.« Lieber Holger, konnte nur kurz reingehören: Monique Haas spielt mir zu schnell, sie geht den feinen Schattierungen und tonalen Rückungen auch nicht so nach. Das ist mir zu klassich und zu glatt. Die Aufnahme von Richter ist großartig, es gibt aber auch eine-Live-Aufnahme aus Salzburg, die bei Orfeo erschienen ist, kennst Du die? Legendäres Recital. Danke für den Link zu den Noten. Lieber Christian, die Richter-CD habe ich! Ich bin natürlich auch geprägt von Richters Lan...

Freitag, 19. Januar 2018, 06:03

Forenbeitrag von: »Dr. Holger Kaletha«

Franz Schubert, Klaviersonate Nr. 21 B-dur D.960, CD (DVD)-Rezensionen und Vergleiche (2017)

Zitat von »Glockenton« Uchida Klavierspiel und ihr Musikverständnis beinhaltet eine hohe lyrische Qualität, ebenso eine unglaublich angenehme und kontrollierte Klangqualität des Anschlags. Klavierspiel transzendiert bei ihr zum Gesang, wodurch der am Ende m.E. immer entscheidende Ur-Aspekt der Menschlichkeit besonders klar herauskommt. Lieber Glockenton, schon die Hörschnipsel nehmen einen gefangen - diese ungemein zarte Empfindsamkeit als Ausdruck von total verinnerlichtem Gesang ist wirklich ...

Donnerstag, 18. Januar 2018, 06:17

Forenbeitrag von: »Dr. Holger Kaletha«

Claude Debussy: Klavierwerke

Hier kann man die Noten mitlesen: Auch Pascal Roge hält sich nicht genau an die von Debussy sehr minutiös notierten Tempoveränderungen (Sans lanteur!). Sonst ist das gut gespielt - allerdings auch ein bisschen glatt. Schöne Grüße Holger

Mittwoch, 17. Januar 2018, 19:28

Forenbeitrag von: »Dr. Holger Kaletha«

Claude Debussy: Klavierwerke

Nach dem Wiederhören der "Estampes" wird meine Verehrung für die große französische Pianistin nur bestätigt. Sie gehört zu dem erlesenen Kreis von Interpreten, der wirklich begriffen hat, worum es bei Debussy geht. Eine wirklich zeitlos-gültige Aufnahme und absolut unverzichtbar. Debussy tatsächlich als moderner Komponist. Was da passiert auf dem Klavier, darüber müsste man Romane erzählen. So ähnlich wie sie würde ich heute Pagodes spielen. Schöne Grüße Holger

Mittwoch, 17. Januar 2018, 19:04

Forenbeitrag von: »Dr. Holger Kaletha«

Claude Debussy: Klavierwerke

Lieber Christian, hör Dir mal Samson Francois mit den "Estampes" an. Das ist was die "satztechnische" und weniger impressionistische Betonung angeht Barenboim sehr ähnlich. Auch er macht in "Pagodes" zwei völlig unverständliche Tempoverschiebungen, die wohl nur er versteht. Und "Jardins sous la pluis" ist auch bei ihm sehr kräftig im Ton. Jetzt muss ich ich aber Monique Haas hören zum Abschluss... Schöne Grüße Holger

Mittwoch, 17. Januar 2018, 18:42

Forenbeitrag von: »Dr. Holger Kaletha«

Claude Debussy: Klavierwerke

Lieber Christian, wo man das, was Du meinst, am besten nachvollziehen kann für meinen Geschmack, ist beim zweiten Stück "Soiree dans Grenade". Da gibt es im Notentext z.T. drei Notensysteme, d.h. von daher ist schon der Registerklang erkennbar. Und das gelingt auf dem Maene-Flügel einfach sehr gut. Eine Kuriosität: Wo Debussy "Tres rhythme" schreibt, erst zwei Takte mf und 3 Takte später erst ff, donnert Barenboim gleich fff. Die beste Interpretation ist und bleibt allerdings Debussy selbst (Wel...

Mittwoch, 17. Januar 2018, 17:55

Forenbeitrag von: »Dr. Holger Kaletha«

Barenboim (1) Pagodes

Das ist mit Bestimmtheit der Maene-Flügel. Da ich das Stück selber gespielt habe, habe ich mir also den Notentext genommen und gehört. Der Bass des Maene-Fkügels ist enorm suabert, so dass die Durchhörbarkeit sehr gut ist. Debussy kann man auf diesem Instrument sehr gut spielen. Die Interpretation ist allerdings - um es vorsichtig zu sagen - etwas eigenwillig. Barenboim geht sehr frei mit dem Notentext um - macht z.T. gerade das Gegentei, was Debussy als Spielanweisung gibt. Schon der Beginn ist...

Mittwoch, 17. Januar 2018, 16:42

Forenbeitrag von: »Dr. Holger Kaletha«

Claude Debussy: Klavierwerke

Das freut mich, lieber Christian! Der Vorteil der altmodischen CD ist dann doch, dass man solche Informationen hat! Herzlich grüßend Holger

Mittwoch, 17. Januar 2018, 16:39

Forenbeitrag von: »Dr. Holger Kaletha«

Über die Ausdrucksweise in den diversen Threads unseres Forums

Zitat von »Caruso41« Den Ausdruck "Mucke" für Musik kenne ich seit meiner Jugend. Wenn wir ein Engagement zur musikalischen Umrahmung irgendwelcher Feierlichkeiten Hatten und dafür ein paar Groschen bekamen, hieß das völlig normal "Mucke machen". So kenne ich den Wortgebrauch auch! Schöne Grüße Holger

Mittwoch, 17. Januar 2018, 06:58

Forenbeitrag von: »Dr. Holger Kaletha«

Claude Debussy: Klavierwerke

Zitat von »Christian B.« Die Estampes jedenfalls sind faszinierend, Barenboim spielt hier nicht den üblichen Mischklang, sondern unterscheidet viel mehr zwischen den Haupt- und Nebenstimmen. Letztere sind viel leiser im Hintergrund. Ich habe PAGODES jetzt mehrmals gehört und kann nicht genug davon bekommen. Lieber Christian, das wird daran liegen, dass er hier seinen neuen Maene-Flügel bei der Aufnahme verwendet hat. Das Hammerklavier als moderner Konzertflügel. Daniel Barenboims Maene-Flügel D...

Dienstag, 16. Januar 2018, 21:54

Forenbeitrag von: »Dr. Holger Kaletha«

Franz Schubert, Klaviersonate Nr. 21 B-dur D.960, CD (DVD)-Rezensionen und Vergleiche (2017)

Zitat von »Christian B.« Aber es gibt eine Ausnahme: die beiden Schubert-Aufnahmen von Lahusen auf dem Hammerklavier sind was ganz Besonderes. Und Lahusen spielt pp. Ich hatte ihn ja schon mal empfohlen. Lahusen ist wirklich sehr gut, das finde ich auch, lieber Christian. Ihn hatten wir mal in einem speziellen Thread besprochen. Liebe Grüße Holger

Dienstag, 16. Januar 2018, 21:52

Forenbeitrag von: »Dr. Holger Kaletha«

Claude Debussy: Klavierwerke

Lieber Christian, ganz zuletzt habe ich mir diese Box zugelegt, nachdem ich mich mit seinem Chopin beschäftigt habe : Barenboim habe ich leider nicht - bei den Hörschnipseln überzeugen mich die Preludes auch nicht. Deswegen werde ich sie mir wohl nicht als Hochpreis-CD kaufen - Pollini natürlich, das demnächst erscheinende Heft 2 der Preludes. Die photogene junge Dame sagt mir bislang gar nichts... Herzlich grüßend Holger

Dienstag, 16. Januar 2018, 06:44

Forenbeitrag von: »Dr. Holger Kaletha«

Franz Schubert, Klaviersonate Nr. 21 B-dur D.960, CD (DVD)-Rezensionen und Vergleiche (2017)

Zitat von »William B.A.« Der Hammerflügel, lieber Holger, hat, wie ich bem Recital am letzten Donnerstag (ich berichtete darüber) in Köln (Kristian Bezuidenhout), nicht nur Probleme im Pianobereich, sondern fast noch mehr im f/ff-Bereich. Ich habe jetzt zum zweiten Mal eine völlig unzureichende Patheitque gehört, dazu eine völlig unzureichende Sonate Nr. 7. Das war auch das falsche Hammerklavier, zudem noch mit dem völlig falschen Programm, lieber Willi. Das goldrichtige ist hier : (Zum Singen ...

Montag, 15. Januar 2018, 22:37

Forenbeitrag von: »Dr. Holger Kaletha«

Claudio Arrau - Grandseigneur unter den Pianisten

Zitat von »Christian B.« Ja, das ist sein typisches Repertoire, aber eben live! Von der Schumann-Fantasie gbit es nur zwei Live-Mitschnitte Du meinst diese hier: Beide habe ich, lieber Christian! Zitat von »AcomA02« ich durfte Anfang der 80er Jahre Arrau 2x live erleben: ... ich durfte ihn 3 oder 4 Mal in der Düsseldorfer Tonhalle erleben, lieber Siamak - einmal sprang er für ABM ein! Was waren das für Zeiten! Zwei der Programme habe ich noch! Herzlich grüßend Holger