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Heute, 11:34

Forenbeitrag von: »Helmut Hofmann«

„Das macht das dunkelgrüne Laub“, Op.20, Nr.5

Das macht das dunkelgrüne Laub, Daß der Wald so schattig ist, Das macht die liebe Maienzeit, Daß so rot das Röslein ist. Meines Schatzes Lieb´ war das Röslein rot, Das blüht´ am Waldesrain, Und das grüne Laub, und das grüne Laub, Wie all´ die Gedanken mein. Nun ging die liebe Maienzeit, Und die schöne Liebe zur Ruh', Nun fallen die Blättlein all' herab Und decken das Röslein zu. (Otto Roquette) Diese Verse des 1824 in der Nähe von Potsdam geborenen und 1896 in Darmstadt verstorbenen Otto Roquett...

Gestern, 11:28

Forenbeitrag von: »Helmut Hofmann«

Robert Franz. Seine Lieder, in Auswahl vorgestellt und betrachtet

Diese Verse Heines wurden unzählige Male vertont. Es liegen fast sechzig Kompositionen auf sie vor, die bekanntesten stammen von den beiden Mendelssohns, von Hugo Wolf, Vesque von Püttlingen und von Johannes Brahms. (http://tamino-klassikforum.at/index.php?…ahrt#post606378) Unter den mir bekannten Vertonungen vermag mich die von Brahms am stärksten anzusprechen. Sie ist für mich diejenige, die, anders als das bei Robert Franz der Fall ist, den lyrischen Text auf in die Tiefe von Semantik und Met...

Donnerstag, 18. Januar 2018, 11:24

Forenbeitrag von: »Helmut Hofmann«

„Meerfahrt“, op.18, Nr.4

Mein Liebchen, wir saßen beisammen, Traulich im leichten Kahn. Die Nacht war still, und wir schwammen Auf öder (Heine: „weiter“) Wasserbahn. Die Geisterinsel, die schöne, Lag dämm'rig im Mondenglanz; Dort klangen liebe Töne, Dort wogte der Nebeltanz. Dort klang es lieb und lieber, Und wogt' es hin und her; Wir aber schwammen vorüber, Trostlos auf weitem Meer. (Heinrich Heine) In der für Heines Lyrik typischen Weise haben es diese Vers in sich, was ihr lyrisch-evokatives Potential anbelangt. Die ...

Mittwoch, 17. Januar 2018, 11:24

Forenbeitrag von: »Helmut Hofmann«

Über die Ausdrucksweise in den diversen Threads unseres Forums

Zit.Caruso: "Soweit ich weiß, soll der Ausdruck vom englischen Wort für Drecksarbeit abgeleitet sein" Ist wohl nicht der Fall. Es handelt sich um ein direkt im deutschen Sprachraum entstandenes Wort, das seit dem 16. Jahrhundert belegt, aber wohl älter ist. Das Grimmsche Wörterbuch gibt für "Mucke", bzw. "mucken" an: Die Handlung des Muckens, Aufmuckens, Brummens in böser Laune. Im Plural "Mucken" üble, in plötzlichem und unvorhergesehenem Ausbruche sich äußernde Laune. (...) Das erst seit dem s...

Mittwoch, 17. Januar 2018, 10:39

Forenbeitrag von: »Helmut Hofmann«

Robert Franz. Seine Lieder, in Auswahl vorgestellt und betrachtet

Ein Kommentar zu diesem Lied Interessant ist der Kommentar, den Georg Knepler in seiner „Musikgeschichte des 19. Jahrhunderts“ (Berlin 1961) zu diesem Lied gibt, weil er darin auf die den Liedern zugrundeliegende Haltung des Menschen und Komponisten Robert Franz und die daraus hervorgehende liedkompositorische Intention eingeht. Er meint, Heine habe in seinem Gedicht „durch den ironischen Kontrast zwischen der großen Welt und dem eigenen Schmerz“ seine Klage darüber ausgedrückt, „daß die Welt se...

Dienstag, 16. Januar 2018, 22:17

Forenbeitrag von: »Helmut Hofmann«

Das Kunstlied im Interpretenvergleich

Nein, nein, lieber La Roche, Du hast nicht den mindesten Grund und Anlass, Dich mir gegenüber zu entschuldigen! Ich habe die Intention Deines Beitrages, wie auch die der nachfolgenden Beiträge hier, sehr wohl verstanden und in gar keiner Weise persönlich genommen. Es geht um ein allgemeines Problem: Das der Art und Weise, wie man mit Liedmusik ganz allgemein und speziell ihrer gesanglichen Realisation umgehen kann und soll, um einen Diskurs darüber möglich werden zu lassen. Darauf bezog sich da ...

Dienstag, 16. Januar 2018, 19:46

Forenbeitrag von: »Helmut Hofmann«

Das Kunstlied im Interpretenvergleich

Wie gut, denke ich gerade, dass mich meine Faulheit davor bewahrt hat, eine Torheit zu begehen! Denn um eine solche hätte es sich gehandelt, wie mir nach der Lektüre der drei voranstehenden Beiträge bewusst wird, wenn ich eine vergleichende Betrachtung der hier vorgestellten gesanglichen Interpretationen von Schuberts "Frühlingsglaube" vorgenommen und das Ergebnis hier präsentiert hätte. Es wäre ja - weil ich nun mal der Auffassung bin, dass sich so etwas auf sachlich fundierte, aus der Liedmusi...

Dienstag, 16. Januar 2018, 11:20

Forenbeitrag von: »Helmut Hofmann«

Das Kunstlied im Interpretenvergleich

Das geht leider nicht, und ich bitte Dich um Verständnis, lieber orsini. Ich kann kein Urteil abgeben, ohne es zu begründen. Eine Begründung aber würde viel Zeit in Anspruch nehmen, weil ich mich ja erst einmal gründlich mit dem Lied selbst befassen müsste, bevor ich in den Vergleich mehrerer Aufnahmen davon eintreten könnte, der auch wieder jede Menge Zeit erfordert, wenn man die Ergebnisse auf hinreichend detaillierte Weise in Worte fassen will. Mit der Arbeit am Robert Franz-Thread und der Vo...

Montag, 15. Januar 2018, 20:54

Forenbeitrag von: »Helmut Hofmann«

Das Kunstlied im Interpretenvergleich

Zit.orsini: „Bewunderung und etwas Eifersucht…“ Cool bleiben, lieber orsini, cool bleiben! Aber die Bemerkung, mit der Du Dein Urteil begründest, die Worte nämlich „eher weil mich die Stimme nicht berührt oder anspricht“, machen mich nachdenklich. Machen Sie mir doch den hohen Grad an Subjektivität bewusst, der solchen Vergleichen von gesanglichen Interpretationen innewohnt, - implizit sein muss, und damit einen sachlichen, die Subjektivität partiell transzendierenden Diskurs eigentlich unmöglic...

Sonntag, 14. Januar 2018, 11:30

Forenbeitrag von: »Helmut Hofmann«

Robert Franz. Seine Lieder, in Auswahl vorgestellt und betrachtet

Glücklicherweise - ich hab´s gar nicht erwartet - konnte ich eine Aufnahme von diesem Lied bei YouTube finden. Bei allen Unzulänglichkeiten der Interpretation vermag sie doch einen Eindruck von der Liedmusik zu vermitteln.

Sonntag, 14. Januar 2018, 11:22

Forenbeitrag von: »Helmut Hofmann«

„Im Rhein, im heiligen Strome“, op.18, Nr.2

Im Rhein, im heiligen (Heine: „schönen“) Strome, Da spiegelt sich in den Well'n Mit seinem großen Dome Das große, heilige Köln. Im Dom da steht ein Bildnis, Auf goldenem Grunde (Heine: Leder) gemalt; In meines Lebens Wildnis Hat's freundlich hineingestrahlt. Es schweben Blumen und Englein Um unsre liebe (Heine: Unsre Liebe) Frau; Die Augen, die Lippen, die Wänglein, Die gleichen der Liebsten genau. (Heinrich Heine) In einem großen, religiös überhöhten Raum und Rahmen (dem „Dom“ im „heiligen“ Köl...

Donnerstag, 11. Januar 2018, 11:51

Forenbeitrag von: »Helmut Hofmann«

„Abschied, op.11, Nr.1

Wie schienen die Sternlein so hell, so hell Herab von der Himmelshöh'! Zwei Liebende standen auf der Schwell', Ach, Hand in Hand: »Ade!« Die Blümlein weinten auf Flur und Steg, Sie fühlten der Liebenden Weh' -- Die standen traurig am Scheideweg, Ach, Herz an Herz: »Ade!« Die Lüfte durchrauschen die Waldesruh', -- Aus dem Tal und aus der Höh' Da wehn weiße Tücher einander zu: »Ade! -- Ade -- Ade! --« (Siegfried Kapper) Der Abschied zweier Liebenden ist in diesem Gedicht des deutsch-tschechischen ...

Sonntag, 7. Januar 2018, 16:35

Forenbeitrag von: »Helmut Hofmann«

Robert Franz. Seine Lieder, in Auswahl vorgestellt und betrachtet

Glücklicherweise gibt es dieses Mal wieder eine Aufnahme von dem hier vorgestellten Lied. Hier ist der Link dazu:

Sonntag, 7. Januar 2018, 11:22

Forenbeitrag von: »Helmut Hofmann«

„Für Musik“, op.10, Nr.1

Nun die Schatten dunkeln, Stern an Stern erwacht: Welch ein Hauch der Sehnsucht Flutet durch die (Geibel: „in der“) Nacht! Durch das Meer der Träume Steuert ohne Ruh', Steuert meine Seele Deiner Seele zu. Die sich dir ergeben, Nimm sie ganz dahin! Ach, du weißt, daß nimmer Ich mein eigen bin. (Emanuel Geibel) Es ist ein lyrisch etwas abgegriffenes Thema, dem Geibel sich hier widmet. Aber er tut es in Gestalt einer relativ schlichten lyrischen Sprachlichkeit: Drei regelmäßig gebaute Strophen aus ...

Samstag, 6. Januar 2018, 17:16

Forenbeitrag von: »Helmut Hofmann«

Das Kunstlied im Interpretenvergleich

Ein Nachtrag: Ich müsste nun, meine Reklamation einer tatsächlichen vergleichenden Betrachtung berücksichtigend, auf die von orsini vorgestellte Aufnahme mit Margaret Price eingehen. Das werde ich auch tun, allerdings nur für mich. Das Ergebnis hier einzustellen, das geht aus besagten Gründen nicht mehr. Und dies noch: Meine Bemerkung: "Dem Starter eines Threads ist jede Form von Aktivität recht, weil sie Beteiligung und Einschaltquoten bringt." war inakzeptabel, eine Dummheit, für die ich um En...

Samstag, 6. Januar 2018, 17:13

Forenbeitrag von: »Helmut Hofmann«

Zur gesanglichen Interpretation des Liedes „Wo die schönen Trompeten blasen“ durch Christian Gerhaher

Bezug: Betrag 110 von orsini Was für mich grundsätzlich bei der Beurteilung einer gesanglichen Interpretation dieses Liedes zu bedenken ist, das ist die Tatsache, dass es sich dabei um ein Dialoglied handelt, - eine Form, die Mahler liebt, weil er – unter Zuhilfenahme der Rolle eines Erzählers die Möglichkeit hat, Personen mit musikalischen Mitteln in ihrem Fühlen und Denken auszuloten und dabei Situationsschilderung zu betreiben. Maßstab für die Beurteilung einer gesanglichen Interpretation ist...

Freitag, 5. Januar 2018, 22:22

Forenbeitrag von: »Helmut Hofmann«

Das Kunstlied im Interpretenvergleich

Hallo, lieber WoKa! Der Satz, den Du zitierst, lautet, wie Du nachlesen kannst, in der - von mir noch rechtzeitig - vor Deinem Kommentar dazu!! - korrigierten Endfassung: "Dem Starter eines Threads ist jede Form von Aktivität recht, weil sie Beteiligung und Einschaltquoten bringt." Er ist also bewusst neutral gehalten. Dein Name kommt darin gar nicht vor, und in ihm drückt sich die Erfahrung aus, die ich hinsichtlich des Verlaufs von Threads in den vielen Jahren meiner Mitgliedschaft in diesem F...

Freitag, 5. Januar 2018, 19:50

Forenbeitrag von: »Helmut Hofmann«

Das Kunstlied im Interpretenvergleich

Zit: " Mein Eindruck war, dass bislang fast nichts anderes stattgefunden hat." In diesem Urteil über das, was sich bislang in diesem Thread ereignet hat, kann ich Dir, lieber Rheingold, leider nicht folgen. Aber vielleicht bin ich diesbezüglich ja auch mit Blindheit geschlagen. Wo, bitte, hat denn ein wirklich vergleichender, sich auf das Detail der gesanglichen Interpretation einlassender Vergleich der präsentierten Lied-Aufnahmen wirklich stattgefunden? Eine auf den Vergleich ausgerichtete Bet...

Freitag, 5. Januar 2018, 16:13

Forenbeitrag von: »Helmut Hofmann«

Das Kunstlied im Interpretenvergleich

Zit. WoKa: "...halte ich nichts von dogmatischem Festhalten an einem Threadtitel". Darum ging´s mir nicht mit meinem Einwurf. Was heißt hier "dogmatisch"? Ich habe eine Selbstverständlichkeit reklamiert, - als Leser dieses Threads: "Interpretenvergleich". Und den habe ich vermisst! Dass der, der diesen Thread mit dieser Zielsetzung gestartet hat, an dem, was eigentlich nur ein Wunsch ist, Anstoß nimmt, kapiere ich nicht! Und, WoKa, schau Dir mal den nachfolgenden Beitrag an, dann verstehst Du vi...