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Heute, 06:44

Forenbeitrag von: »Dr. Holger Kaletha«

Franz Schubert, Klaviersonate Nr. 21 B-dur D.960, CD (DVD)-Rezensionen und Vergleiche (2017)

Zitat von »William B.A.« Der Hammerflügel, lieber Holger, hat, wie ich bem Recital am letzten Donnerstag (ich berichtete darüber) in Köln (Kristian Bezuidenhout), nicht nur Probleme im Pianobereich, sondern fast noch mehr im f/ff-Bereich. Ich habe jetzt zum zweiten Mal eine völlig unzureichende Patheitque gehört, dazu eine völlig unzureichende Sonate Nr. 7. Das war auch das falsche Hammerklavier, zudem noch mit dem völlig falschen Programm, lieber Willi. Das goldrichtige ist hier : (Zum Singen ...

Gestern, 22:37

Forenbeitrag von: »Dr. Holger Kaletha«

Claudio Arrau - Grandseigneur unter den Pianisten

Zitat von »Christian B.« Ja, das ist sein typisches Repertoire, aber eben live! Von der Schumann-Fantasie gbit es nur zwei Live-Mitschnitte Du meinst diese hier: Beide habe ich, lieber Christian! Zitat von »AcomA02« ich durfte Anfang der 80er Jahre Arrau 2x live erleben: ... ich durfte ihn 3 oder 4 Mal in der Düsseldorfer Tonhalle erleben, lieber Siamak - einmal sprang er für ABM ein! Was waren das für Zeiten! Zwei der Programme habe ich noch! Herzlich grüßend Holger

Gestern, 18:33

Forenbeitrag von: »Dr. Holger Kaletha«

Mariss Jansons: Großer Dirigent unserer Zeit

Das Video in der Mediathek des BR ist bei mir nicht mehr abspielbar. Hat vielleicht jemand einen anderen Link? Beim Concertgebouw-Orkest hatte Jansons jedenfalls einen sehr guten Ruf. Die Musiker meinten: "Er holt aus uns das Beste heraus!" Sehr gut gefällt mir die Aufnahme der 2. Mahler aus Amsterdam - das Video ist noch packender zu erleben als die CD. Schöne Grüße Holger

Gestern, 18:31

Forenbeitrag von: »Dr. Holger Kaletha«

Franz Schubert, Klaviersonate Nr. 21 B-dur D.960, CD (DVD)-Rezensionen und Vergleiche (2017)

Zitat von »William B.A.« Auch die Reprise setzt m. E. nicht "pp" ein, sondern bestenfalls "mp". Zitat von »William B.A.« Das Scherzo beginnt er m. E. zu laut, es sollte pp sein, ist aber mindestens mp. Lieber Willi, wenn ich das lese, werde ich an meine Rezensionen von Aufnahmen mit Hammerflügel erinnert, wo ein immer wiederkehrendes Problem war, dass sich auf diesen Instrument ein wirklich klingendes, tragfähiges pp nicht realisieren lässt. Das hören die Freunde des historischen Klavierklangs ...

Gestern, 18:24

Forenbeitrag von: »Dr. Holger Kaletha«

Arrau für 1567,60 Euro!

Das ist ja der Hammer! Ich habe in meine Sammlung geschaut - ich besitze einen Mitschnitt der Händel-Variationen von 1960 aus Lugano: Ich habe ja nun schon etliche Mondpreise gesehen - aber das hier schlägt alle Rekorde! Es geht aber auch gebraucht für nur 7 Euro für dieselbe CD! Schöne Grüße Holger

Gestern, 18:01

Forenbeitrag von: »Dr. Holger Kaletha«

Claudio Arrau - Grandseigneur unter den Pianisten

Das Repertorie hat er natürlich immer wieder gespielt, lieber Christian. Ich dachte ich hätte die Live-Aufnahme der Händel-Variationen, habe sie aber nicht gefunden. Vielleicht ist das auch eine CD-R. Trotzdem ist das natürlich eine verlockende Veröffentlichung! Herzlich grüßend Holger

Sonntag, 14. Januar 2018, 09:30

Forenbeitrag von: »Dr. Holger Kaletha«

Stimmung

Durch alle Töne tönet Im bunten Erdentraume Ein leiser Ton gezogen, Für den, der heimlich lauschet. (Friedrich Schlegel) Anlass für die lebhafte Diskussion – einschließlich aller polemischen Entgleisungen – war meine Beschreibung von Hänsel und Gretel als ein spielerisches, heiteres Stück. Diesen Aspekt möchte ich mir noch einmal gesondert vornehmen, weil dies die grundsätzliche Frage berührt, wie wir ein solches Stück insbesondere in einer Live-Aufführung aufnehmen und wie sich dann ein solcher...

Sonntag, 14. Januar 2018, 09:24

Forenbeitrag von: »Dr. Holger Kaletha«

Mily Balakirew - Die Klavierwerke

Lieber Alfred, Danke, dass Du das gefunden hast! Ich habe auch schon gedacht, dass nur meine Dummheit daran Schuld ist, dass ich es nicht ausfindig mache! Die Paraphrase ist wirklich sehr beeindruckend - auch so aufregend gespielt von Jewgeny Kissin. Diese Aufnahme von Paley werde ich mir dann noch anhören demnächst und meine Eindrücke berichten. Einen schönen Sonntag wünscht Holger

Sonntag, 14. Januar 2018, 09:16

Forenbeitrag von: »Dr. Holger Kaletha«

„Hänsel und Gretel“ in Münster am 28.12.2017

Zitat von »operus« Lieber Holger: "In der Beschränkung zeigt sich der Meister!" Vielleicht ist diese Lebensweisheit eine liebevoll gemeinte Anregung für Dich im Sinne: "In der Kürze liegt die Würze." Da hast Du sicher Recht, lieber Operus. Schön, dass Du Dich wieder einmal um Vermittlung bemühst. Das mache ich ja z.B. bei den Klaviermusik-Threads mit Willi. Auf seine ausführlichen Beiträge kommt schon seit längerem als Kontrapunkt ein ganz kurzer pointierter Text von mir. Das hat aber auch ganz...

Samstag, 13. Januar 2018, 23:03

Forenbeitrag von: »Dr. Holger Kaletha«

„Hänsel und Gretel“ in Münster am 28.12.2017

Diese beiden Bemerkungen aus einem anderen Thread habe ich hierher geholt, weil ich auf sie doch eingehen muss: Zitat von »La Roche« Ich steh ratlos vor dem Thread "Hänsel und Gretel in Münster". Hätte Humperdinck gewußt, wie seine für die Kinder geschriebene Oper ausgelegt wird, er hätte sicher die Hände davon gelassen. Trotzdem (oder gerade deshalb) liebe ich diese Oper, mit Engeln und dem Sandmann, mit der bösen Hexe und dem Jubelchor "Hurra, die Hex ist tot". Selbstverständlich darf man ein ...

Samstag, 13. Januar 2018, 22:05

Forenbeitrag von: »Dr. Holger Kaletha«

"Ich stehe ratlos vor..."

Zitat von »Bertarido« Aber ich habe mich schon lange damit abgefunden, dass Moderation in diesem Forum nicht stattfindet. Jede Medaille hat ihre zwei Seiten. Im Prinzip mag ich eine zurückhaltende Moderation. Aber warum wird z.B. ein Beitrag nicht dorthin verschoben, wo er hingehört, wenn er offensichtlich in der falschen Rubrik gelandet ist: Eine DVD-Besprechung in "Gestern in der Oper"? Schöne Grüße Holger

Samstag, 13. Januar 2018, 21:46

Forenbeitrag von: »Dr. Holger Kaletha«

Mily Balakirew - Die Klavierwerke

Lieber Alfred, die empfehlenswerte Box habe ich - allerdings die ältere Auflage: Es fehlt komischer Weise Glinka/Balakireff "Die Lerche"! Die herausragenden Interpretationen von "Islamey" sind für mich (es gibt natürlich noch einige andere wie Gilels, Cziffra...) vor allem die vom jungen Claudio Arrau 1939: und Horowitz. Er rückt das Stück in die Nähe der russischen Moderne - Prokofieff. Das ist wirklich eine Offenbarung: Schöne Grüße Holger

Samstag, 13. Januar 2018, 08:39

Forenbeitrag von: »Dr. Holger Kaletha«

Franz Schubert, Klaviersonate Nr. 21 B-dur D.960, CD (DVD)-Rezensionen und Vergleiche (2017)

Zitat von »William B.A.« Mein Gott- welch eine Offenbarung vom ersten Ton an, Ein derartig beklemmend schöner Klang voll Wärme und Intimität, dass mir der Atem stocken wollte. Und dann der kristallklare tiefe Triller mit einer kaum merkbaren dynamischen Bewegung auf der Mitte der Phrase- grandios! So ging es mir auch, lieber Willi! Sonst spare ich mir auch schon mal die Expositionswiederholung, wenn ich nicht viel Zeit zum Hören habe, aber bei Ashkenazy habe ich alles komplett durchgehört. Das ...

Freitag, 12. Januar 2018, 20:05

Forenbeitrag von: »Dr. Holger Kaletha«

Franz Schubert, Klaviersonate Nr. 21 B-dur D.960, CD (DVD)-Rezensionen und Vergleiche (2017)

Zitat von »moderato« Und deinen Vorschlag der älteren DECCA Aufnahme mit den Schubert-Sonaten werde ich erwerben. Werde mich mal umsehen, ob es sie noch irgendwo angeboten wird. Lieber Moderato, als Einzel-CD ist sie relativ teuer für 22 Euro. Da lohnt es sich, für 110-120 Euro diese komplette Box (56 CDs!) zu kaufen, wo sie drin enthalten ist. Schöne Grüße Holger

Freitag, 12. Januar 2018, 19:10

Forenbeitrag von: »Dr. Holger Kaletha«

"Ich stehe ratlos vor..."

Vielleicht sollte man den Thread umbennen in "Lob der Torheit". Das wird ihm inzwischen glaube ich gerechter. Ansonsten höre ich gerade lieber Bizet - wirklich wunderbar leicht und poetisch gespielt von der Tschechischen Philharmonie übrigens. Deshalb ist mir das Geschreibsel hier ziemlich wurscht. Die reine Musik spricht immer noch die beste Sprache.

Freitag, 12. Januar 2018, 17:42

Forenbeitrag von: »Dr. Holger Kaletha«

Ashkenazy

Das ist aber wirklich grandios - und "typischer" Ashkenazy, wie es typischer nicht mehr geht. Er erzählt eine Geschichte auf dem Klavier mit einem wunderbar warmen und runden Ton und einer Traurigkeit, die jedoch nichts Auratisches hat, sondern total diesseitig ist. Sozusagen Schubert vom enthusiastischen Romantiker zum Humanisten des Rein-Menschlichen konvertiert. Wie immer beeindruckend bei Ashkenazy - und das hat er Affanasjew voraus - dass er bei der Erzählung nie den Sinn für das große Ganz...

Freitag, 12. Januar 2018, 16:36

Forenbeitrag von: »Dr. Holger Kaletha«

Die Bechstein-Variante der Gabe

Die Beststein-Variante ist ja noch aufschlussreicher: Und da war das weiße Vöglein wieder da, und auch viele, viele andere Waldvöglein, die flogen auf das Kuchendach des Häusleins, darauf war ein Nest, und daraus nahm jedes Vöglein ein buntes Steinchen oder eine Perle und trugen sie hin zu den Kindern, und Gretel hielt sein Schürzchen auf, daß es alle die vielen Steinchen fasse. Das schneeweiße Vöglein sang: »Perlen und Edelstein, Für die Brotbröselein.« Da merkten die Kinder, daß die Vöglein da...

Freitag, 12. Januar 2018, 06:44

Forenbeitrag von: »Dr. Holger Kaletha«

Protestantische Arbeitsethik

Es gibt ja noch eine interessante Veränderung, welche das Opernlibretto an der Vorlage vornimmt. Im Märchen bringen die Kinder als "Ertrag" ihres bestandenen Abenteuers mit der Hexe eine Kiste mit "Perlen und Edelsteinen" mit, in der Oper werden die verzauberten Kinder befreit und es gibt keine Perlen und Edelsteine. Dieses Motiv zeigt den utopischen Charakter des Märchens, dass es hier um die (Glücks-)Wünsche eines Menschen geht, der in Not und Elend lebt. Das Märchen ist zwar nicht sozialkriti...

Donnerstag, 11. Januar 2018, 21:59

Forenbeitrag von: »Dr. Holger Kaletha«

Franz Schubert, Klaviersonate Nr. 21 B-dur D.960, CD (DVD)-Rezensionen und Vergleiche (2017)

Zitat von »Christian B.« Ich vermisse das Atmen, den Raum, das Leuchten der Töne. Und das ist gerade bei der B-Dur Sonate für mich ganz wesentlich. Das werde ich mir noch anhören, lieber Christian. Es gibt Sachen in der Tat, da passt die Ashkenazy-Ästhetik einfach nicht, z.B. bei der 8. Prokofieff-Sonate. Auch seine Mozart-Konzerte finde ich teilweise schon sehr spröde - aber darin auch gerade wieder sehr "eigen" und ungewöhnlich. Er ist eben ein Epiker und eher kein Lyriker. Allerdings haben g...

Donnerstag, 11. Januar 2018, 21:15

Forenbeitrag von: »Dr. Holger Kaletha«

„Hänsel und Gretel“ in Münster am 28.12.2017

Zitat von »imhotep« Was die Oper betrifft sind wir also einig: Sozialkritik spielt darin keine Rolle. (...) Als Mittel dagegen wird Harren und Dulden empfohlen, der Gedanke, dass man an diesem Elend ja etwas ändern könnte, wird nicht eingebracht, stattdessen sehen wir, dass schon alles gut geht, wenn man nur der Obrigkeit vertraut. Das ist angesichts der Wirklichkeit, in der diese Oper entsteht (und auf die sie mit demonstrativem Wegsehen reagiert) hochgradig zynisch. (...) Mir ist er fremd, ja...