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Mittwoch, 25. Oktober 2017, 19:49

Forenbeitrag von: »farinelli«

Was haltet ihr von Downloads?

Liebe Mitglieder, ich habe meinen physischen Tonträgerkonsum völlig eingestellt und nutze nur mehr Highres-Files. Der klangliche Unterschied ist eklatant, das Immaterielle am Downloading reizvoll und nicht zuletzt die Einschränkung der Angebotsauswahl eine erfreuliche Tendenz in der Inflation neuer und neuaufgelegter Aufnahmen - zumindest was mich betrifft.

Donnerstag, 10. November 2016, 21:39

Forenbeitrag von: »farinelli«

Meine persönliche Referenzaufnahme - Vol. 4 - Bachs Brandenburgische Konzerte

Café Zimmermann habe ich seinerzeit gehört und sofort gekauft. Eine glanzvoll virtuose Einspielung. Wenn man ihr eine Schwäche anhängen möchte, so wäre das - etwa im Vergleich zu Savall, den ich hier ebenfalls empfehlen möchte - eine gewisse Eindimensionalität im Getrimmtsein auf Tempo und Timing. Ein Freund von mir besitzt eine hervorragende Anlage mit aktiven Bipol-Strahlern, da klingt Café Zimmermann tatsächlich sehr viel lebendiger und musikalischer als bei mir, wo akustisch die aggressive S...

Donnerstag, 10. November 2016, 21:27

Forenbeitrag von: »farinelli«

Beurteilung von Sängern – Eine Frage das Geschmacks oder objektiver Kriterien?

Lieber Caruso 41, verehrte Diskutanten und Taminos, ein spannender und anregender Thread! Insbesondere meinen Dank für die Literaturempfehlung, eine echte Alternative zu J.M. Fischer, A. Csampai und J. Kesting. Dein Versuch, zu Beginn etwas kategoriale Logik in diese Diskussion zu bringen, ist an sich schon zu begrüßen - obwohl ich persönlich meine Zweifel hege, ob der "Stil" tatsächlich eine ganz objektive Kategorie ist. Ich meine das mit Blick auf die youtube-Diskussionen etwa zu Carmen. Ich b...

Mittwoch, 2. März 2016, 17:48

Forenbeitrag von: »farinelli«

Chopin - Pianisten von heute und morgen

Gar nicht genug loben kann man diese Aufnahme: Das erste Konzert übertrifft vielleicht noch die von mir hochgeschätzte Moskauer Gilels-Interpretation Und ganz wundervoll spielt ebenfalls eine Grande Dame: Sehr subtil und technisch über alle Zweifel erhaben, doch in der entschleunigten Tempoauffassung (zumal der b-Moll-Sonate) ans Provokative grenzend: Die hier eingespielte g-moll-Ballade oder zumal das 1. Nocturne b-Moll sind Sternstunden durchdachter und clichéfreier Darstellung der beseelteste...

Mittwoch, 2. März 2016, 17:36

Forenbeitrag von: »farinelli«

Chopin-Pianisten von gestern

dieser Beitrag wurde in den ...Pianisten von heute-Thread verschoben

Donnerstag, 7. Januar 2016, 20:51

Forenbeitrag von: »farinelli«

Elisabeth Schwarzkopf - Eine Jahrhundertstimme

Lieber verehrter Rheingold1876, mit wieviel Freude und Dankbarkeit habe ich diesen Link aufgerufen. Gibt es ein höheres Maß an Kunst, gibt es irgendwo seinesgleichen? Ist das, zumindest, nicht die ultimative, die unübertreffliche Interpretation und Darbietung von Wolffs Mignon? Ich wünsche Dir by the way ein frohes, gesundes und glückliches Neues Jahr, Dein farinelli

Sonntag, 27. Dezember 2015, 19:28

Forenbeitrag von: »farinelli«

Elisabeth Schwarzkopf - Eine Jahrhundertstimme

à propos diese CD-Box: man braucht sich bloß beliebig den einen oder anderen Track bei Saturn oder sonstwo kurz anzuhören, um für das meiste des vergleichbaren Repertoires, mindestens für den Rest des Tages, verdorben zu sein. Eine große, unvergleichliche Sängerin.

Mittwoch, 18. November 2015, 21:09

Forenbeitrag von: »farinelli«

Opernaufführungen als Übertragungen per Rundfunk und Fernsehen

Beispiel: die berühmte Barbarina-Arie am Schluss mit den sordinierten Geigen. Dies ist für mich die schönste Opernarie, die Mozart je geschrieben hat, und das sind ja einige. Wie hat der Flimm das versaut durch unnötigen Aktionismus (Gehampel hat Gerhard sehr treffend gesagt); und auch der Sängerin fehlte daher die unglaublich ergreifende Melancholie und der Schmerz, den dieses Stück braucht, wobei deutlich werden muss, dass hier die Musik mehr aussagt, als die vom Text her ja nur Nebenfigur der...

Freitag, 13. November 2015, 23:06

Forenbeitrag von: »farinelli«

Opernaufführungen als Übertragungen per Rundfunk und Fernsehen

Le Nozze di Figaro, live aus dem Schillertheater (StOudL), Dudamel, Regie: J. Flimm eine stimmige, launige Inszenierung mit ausgezeichneter Personenführung ein großartig agierendes Ensemble überragend Dorothea Röschmann und Ildebrando d´Arcangelo als Contessa und Conte Almaviva

Mittwoch, 4. November 2015, 13:28

Forenbeitrag von: »farinelli«

Tschaikowsky-Empfehlungen.

Um auch diese hier noch in den Ring zu werfen: ... gegen Mrawinskij 1960f haben es natürlich alle schwer

Freitag, 30. Oktober 2015, 12:31

Forenbeitrag von: »farinelli«

Die "innere Wende": Gefühle und Emotion in der Musik vor und nach 1800

Liebe Freunde, hochgeschätzte Bachiana! Ich stehe noch immer im Eindruck der subtilen Analyse von Schumanns Fantasiestück op. 73,1, die Bachiana hier vorgelegt hat. Man kann den Weg stets nachvollziehen, doch nie voraussehen Wenn ich Einwände habe, dann nicht gegen die Analyse, sondern bloß gegen die damit verbundenen Wertungen. Daher möchte ich hier, auf der Grundlage von Bachianas Ergebnissen, eine andere Sicht der Dinge vorschlagen. Die Folie, von der Schumanns Musik sich abheben läßt, wäre a...

Freitag, 16. Oktober 2015, 18:28

Forenbeitrag von: »farinelli«

Klassik auf Blu-Ray in pure audio - bestes Klangregietheater

Liebe Freunde, nachdem ich gelegentlich dieses Thema bereits angesprochen habe, möchte ich, für die Audiophilen und die Nostalgiker unter uns, diesen Thread der blu-ray mit dem Zusatz: No Video Content widmen - wie hätte das Bruckner gefallen, der ja in Bayreuth auch gern die Augen geschlossen hielt. Um erst einmal ein paar Trümpfe und Appetizer in die Runde zu werfen, hier meine kleine Sammlung: Ich gestehe, daß ich fast noch mehr Nostalgiker als Audiophiler bin (weshalb der klanglich ungemein ...

Donnerstag, 15. Oktober 2015, 12:24

Forenbeitrag von: »farinelli«

Die "innere Wende": Gefühle und Emotion in der Musik vor und nach 1800

Ich sollte vielleicht klarstellen, daß ich weiter oben einen möglichen ästhetischen Standpunkt aus marxistischer Sicht bloß sehr grob und pointiert skizziert habe, ohne damit meine eigene Meinung oder gar Haltung zu formulieren. Helmuts Einwände haben mich ein wenig in die Lektüre zurückgetrieben. Wenn man die Verhältnisse wiederum stark vereinfacht, so läßt sich sagen, daß die Musik (sagen wir: zumal die des 19. Jh.) ihre tonal gebundene Grammatik so weit differenziert hat, daß sie geschmeidig ...

Mittwoch, 14. Oktober 2015, 13:32

Forenbeitrag von: »farinelli«

Die "innere Wende": Gefühle und Emotion in der Musik vor und nach 1800

Melante bricht ja hier sehr vorsichtig eine Lanze für die marxistische Ästhetik und Kunstwissenschaft. Er zitiert ein in der DDR seinerzeit verbotenes Buch; aber selbst die regulären Veröffentlichungen sind oft sehr niveauvoll und anregend - man muß die Standpunkte ja nicht teilen. Aus marxistischer Sicht ist ein schrankenloser Individualismus bzw. Subjektivismus ein Irrweg. Im ersten Fall setzt sich ja ein Einzelner in seinen Ansprüchen über alles andere hinweg - z.B. der Typus des Renaissance-...

Dienstag, 13. Oktober 2015, 13:34

Forenbeitrag von: »farinelli«

Frisch erstanden (Klassik 2015)

obwohl ich eigentlich nur noch high res files hören möchte (aber na ja; immerhin wurde ich so auf die Einspielung aufmerksam): Natürlich gehört das nur am Rande daher, aber diese Interpretin ist wirklich umwerfend schön. Sie bietet, neben D. 960, eine sehr spezielle Auswahl an Schubertwalzern, -Ländlern und Deutschen Tänzen, sehr introvertiert und französisch, ohne daß man hier die böse Kritik an Benedetti Michelangelos Chopin variieren könnte ("Mazurken als Trauerfälle"). Das ganze klangschön, ...

Dienstag, 13. Oktober 2015, 13:20

Forenbeitrag von: »farinelli«

Gustav Mahlers Symphonien - Welcher Zyklus ist der Beste?

Gestern erworben: gekauft übrigens wegen des günstigen Preises und Kenntnis der 8., die aus diesem Zyklus nicht nur der Aufnahmetechnik wegen herausragt - eine wirklich grandiose Einspielung. Vom ersten Hineinhören lassen mich die anderen Sinfonien etwas zwiespältig - ich bin durch Solti, Levine und Haitink verwöhnt. Gergiev läß eine deutliche Handschrift erkennen, aber ich vermisse ein wenig die Wunderhornpoesie. Auch klanglich sind die SACDs aus dem Barbican Centre "nur" sehr gut. Allerdings h...

Donnerstag, 8. Oktober 2015, 01:23

Forenbeitrag von: »farinelli«

Die "innere Wende": Gefühle und Emotion in der Musik vor und nach 1800

Eine sehr spannende Diskussion, der man sich auch persönlich stellen muß. Die Gretchenfrage also. Ich denke, die kritische Rezeptionshaltung R. Wagner gegenüber läßt sich mindestens bis zu Nietzsche zurückverfolgen. Nicht so sehr Kritik an Wagner, als eine Analyse des eigenen Rezeptionsverhaltens. Man kann das z.B. bei Nietzsche auf seine ästhetischen Idealkonzepte zurückverfolgen - und die sind apollinisch (Chopin - "Chopins Barcarole"), nicht dionysisch. Diskursiv, geformt, Distanz gewährend. ...

Freitag, 3. Juli 2015, 22:38

Forenbeitrag von: »farinelli«

Was stört Euch an Wagners Musik?

Nietzsches Wagner-Aphorismen sind das scharfsinnigste, unbestechlichste, boshafteste und brillanteste Liebesgeständnis an Wagners Musik. Es gibt eigentlich nichts, was sich darüber hinaus noch anmerken ließe. Selbst Thomas Mann folgt nicht Wagners Kunst, sondern Nietzsches Deutung derselben. Wahrscheinlich kann man sogar Adornos Thesen auf Nietzschesche Denkfiguren zurückführen. Und Nietzsches Geistigkeit, die sich Wagners Musik so viel wie möglich (vergeblich freilich) widersetzt, hat lediglich...

Dienstag, 30. Juni 2015, 22:45

Forenbeitrag von: »farinelli«

Richard Strauss, Vier letzte Lieder

Lieber WoKa, natürlich bin ich mit allem einverstanden, was aus deiner freundlichen Feder fließt, dem Forum zu frommen. So sehr ich deine Begeisterung für die Norman-Einspielung unter Masur teile - singulär ist für mich Lisa della Casa unter Böhm. "Am Ende sagt ein Kind, wie alles gemeint war" - frei nach Mahlers Selbstkommentar zum Schlußsatz der IV., hat ihr schlichter, liedhafter Ansatz kaum Nachfolgerinnen gefunden (Janowitz - in "Beim Schlafengehen" viel zu getragen - oder eher noch Popp vi...

Donnerstag, 4. Juni 2015, 23:18

Forenbeitrag von: »farinelli«

Operette tot?

"Erst kratz´ ich ihm die Augen aus, und dann laß ich mich scheiden!" - wie oft habe ich das hier im Forum schon gedacht. Nein, der dritte Akt von Verwechslungskomödien ist fast immer schwach (die Verwicklungen werden entwickelt) - der Rosenkavalier ist da das beste Beispiel. Eigentlich könnte man den Schluß, bis auf das Terzett, kürzen. Schnitzler hätte die Marschallin auf die Terrasse vom Onkel Greifenklau gesetzt und erzählen lassen, wie es dem Vetter Ochs jüngst schlecht ergangen sei. Und dan...