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Sonntag, 17. Januar 2010, 12:21

Forenbeitrag von: »Ulli«

Nikolaus Harnoncourt pro und contra

Um das - mit Verlaub - nochmals kurz und abschließend aufzugreifen: Zitat Original von Alfred_Schmidt Zitat das tue ich natürlich auch, aber ich verhalte mich dabei nicht so von mir selbst überzeugt DAs würde ich - auf Grund meines Eindrucks, den ich im persönlichen Umgang gewonnen habe bejahen - in den Beiträgen wird jedoch ein anderer Eindruck vermittelt. Ich persönlich bin ein Mensch, der eher vom Zweifel lebt als von der Überzeugung - dies allerdings aus Überzeugung. Als selbstauferlegten Zw...

Sonntag, 17. Januar 2010, 10:36

Forenbeitrag von: »Ulli«

Nikolaus Harnoncourt pro und contra

Lieber Basti, Zitat "Jede Note muss wissen woher sie kommt und wohin sie geht" ( Nikolaus Harnoncourt) Wir sollten einfach die Noten interviewen - die müßten es ja wissen. Nur leider reden die Biester nicht mit jedem :motz: - außer natürlich mit dem Notenflüsterer...

Sonntag, 17. Januar 2010, 10:11

Forenbeitrag von: »Ulli«

Beethovens Gesamtwerk - gehört von Alpha bis Omega

Zitat Original von Johannes Roehl Zitat Original von harry nach einer Zwangspause (aus zeitlichen Gründen - die Zeugniskonferenzen nahen) melde ich mich wieder einmal zu Wort. Zunächst zum Thema "Letzter Satz 9. vs. Chorfantasie": Schimpft mich meinetwegen einen Pedanten, aber ich bleibe dabei: Der Tausch des Ersteren gegen Letztere ist einfach undenkbar, u.z. schonmal aus grundsätzlichen Erwägungen (des Komponisten Willen ist sein Himmelreich), sodann wegen der bereits genannten Bezüge zu den ...

Sonntag, 17. Januar 2010, 09:16

Forenbeitrag von: »Ulli«

Nikolaus Harnoncourt pro und contra

Zitat Original von Glockenton Ich bin ob der erstaunlichen Courage beeindruckt. Immerhin hast Du unabsichtlich zugegeben, dass er berühmt ist. Ich wähle meine Worte schon sehr behutsam aus - da ist nichts unabsichtlich geschehen. Daß Harnoncourt berühmt ist, zeichnet ihn ja nicht zwingend aus. 'Berühmt' hat ja heute nicht mehr die Bedeutung von 'mit Ruhm überhäuft', sondern heißt nichts anderes als 'sehr bekannt'... Zitat Und erspare mir solche giftig-ironischen Untergriffe wie "Dein Meister", ...

Samstag, 16. Januar 2010, 23:09

Forenbeitrag von: »Ulli«

Barock unter Richter, Karajan, Jochum und Co. – Ein No go?

Zitat Original von Glockenton Ich weiss nicht, ob ich das jetzt zum oder zum oder gar zum :kotz: finden soll. Letztendlich verbleibt nur ein und ein Ernstnehmen kann ich das jedenfalls nicht mehr - und das beansprucht Ulli ja auch nicht. Es werden schon einige, die meine Ansichten teilen und meine Sprache verstehen, ernst nehmen, sei versichert Es traut sich eben (offenbar) nur kaum jemand, etwas gegen einen so berühmten Mann zu sagen - ich schon. Und wie toll und beliebt dein 'Meister' ist, ze...

Samstag, 16. Januar 2010, 18:37

Forenbeitrag von: »Ulli«

Ich halte Dirigenten ja grundsätzlich für überschätzt.

Zitat Original von Johannes Roehl Zitat (Am Ende von Haydn Abschiedssinfonie dirigiert der Kapellmeister zwei verbleibende Musiker, aber das zählt wohl auch nicht.) Wiederum war seinerzeit Haydn als Ensemble-Leiter sehr wahrscheinlich einer der verbleibenden Geiger. Widerspricht (leider) der Anekdote: Es ist fast finster im Orchester. Nur an einem Pult brennen noch zwei Kerzen: hier sitzen Luigi Tomasini und ein zweiter Violinist, denen das letzte Wort zufiel. Leise, durch Sordinen gedämpft, er...

Samstag, 16. Januar 2010, 16:43

Forenbeitrag von: »Ulli«

Barock unter Richter, Karajan, Jochum und Co. – Ein No go?

Zitat Original von Draugur Zitat Original von Thomas Pape die Arpeggione-Sonate von Franz Schubert. Ein ganz anderes Werk, wenn es tatsächlich mit Arpeggione und einem zeitgenössischen Flügel gespielt wird. Hallo Thomas, gibt es eine CD-Aufnahme mit Arpeggione? Wenn ja, von wem eingespielt? Würde mich sehr interessieren. Schau mal hier: Schubert: Arpeggione-Sonate D 821

Samstag, 16. Januar 2010, 01:10

Forenbeitrag von: »Ulli«

Ich halte Dirigenten ja grundsätzlich für überschätzt.

Zitat Original von Titan Wenn ich Deinen detaillierten und vorallem sachlichen Auseinandersetzungen folge, fällte es mir schwer Ullis Einwand >>Es gibt jede Menge Ensembles, die ohne Hampelmann spielen....<< ernst zu nehmen. Ob man ALLES so ernst nehmen muß ist natürlich ne andere Frage.... Das solle man aber durchaus. Die Ensembles können sich ja das alles auch selbst erarbeiten (und tun dies auch), vor allem klingt es ohne Dirigenten alles nicht so mechanisch und eingeübt, sondern viel freier...

Freitag, 15. Januar 2010, 23:49

Forenbeitrag von: »Ulli«

Barock unter Richter, Karajan, Jochum und Co. – Ein No go?

Zitat Original von John Doe Lieber Ulli, lieber Johannes Roehl, Zitat Warum das "Werk in seiner Gesamtheit" nicht im Mittelpunkt stehen sollte, verstehe ich ebenfalls nicht. Beispiel Harnoncourts frühe Aufnahmen ob nun von den Brandenburgischen Konzerten, von Vivaldi oder von Telemann: Eine bedächtige Notenbuchstabiererei, die vor lauter Detailauskostung irgendwie den gesamten musikalischen Bogen vergißt, der m. E. auch schon zu Bachs Zeiten sehr wohl vorhanden war. Vergleiche ich das relativ z...

Freitag, 15. Januar 2010, 22:17

Forenbeitrag von: »Ulli«

Jos van Immerseel

Was sagt man dazu? Berlioz goes HIP ! bzw. hier zum rechten Preis Wurde in Frankreich m. W. ziemlich gehyped - will ich auch unbedingt haben!

Freitag, 15. Januar 2010, 22:14

Forenbeitrag von: »Ulli«

Nettes Cover...

Was sagt man dazu? Berlioz goes HIP ! bzw. hier zum rechten Preis Wurde in Frankreich m. W. ziemlich gehyped - will ich auch unbedingt haben!

Freitag, 15. Januar 2010, 21:24

Forenbeitrag von: »Ulli«

Barock unter Richter, Karajan, Jochum und Co. – Ein No go?

Zitat Original von Alfred_Schmidt Daß die Erde keine Scheibe ist, ist eine beweisbare Wahrheit, daß die Wiedergabe mit Originalinstrumenten der Entstehuingszeit, die einzig mögliche Wiedergabemöglichkeit ist, ist eine These oder besser gesagt eine unbewiesen Behauptung, besser noch : eine bereit widerlegte Behauptung - widerlegt durch die Aufführungspraxis der letztn 100 (und mehr) Jahre. Das hat ja auch so niemand behauptet... die Wahrheit hingegen ist, daß z. Zt. der Komposition der jeweilige...

Freitag, 15. Januar 2010, 20:42

Forenbeitrag von: »Ulli«

Barock unter Richter, Karajan, Jochum und Co. – Ein No go?

Man muß natürlich eines berücksichtigen: Wenn (!) man sich bereit erklärt, ein Cembalo zu benutzen (das ist bei vielen Werken nicht zwingend, bei anderen hingegen durchaus), dann wird natürlich die Besetzungsgröße erheblich gegenüber dem modernen Sinfonieorchester schrumpfen müssen, damit man das Ding überhaupt noch hört oder damit es nicht - beispielsweise bei Rezitativen - überraschend und völlig bescheuert klingt. Dann sollte man bei derlei Sachen vielleicht doch besser einen Flügel verwenden...

Freitag, 15. Januar 2010, 20:17

Forenbeitrag von: »Ulli«

Barock unter Richter, Karajan, Jochum und Co. – Ein No go?

Zitat Original von John Doe Und ganz speziell letzteres ist nun ein Punkt, mit dem sich die HIP schlicht und einfach schwer tut: Die Größe eines Werkes, seinen ideellen, seinen metaphysischen Aspekt kann sie einfach nicht so gut einfangen, zum einen, weil die Besetzung dafür einfach zu klein ist (obwohl das jetzt nicht unbedingt der Hauptgrund ist), zum anderen weil man sich viel zu sehr auf die technische Wiedergabe, auf die Abgrenzung zur Nicht-HIP, konzentriert, als auf das Werk in seiner Ge...

Freitag, 15. Januar 2010, 19:01

Forenbeitrag von: »Ulli«

Beethovens Gesamtwerk - gehört von Alpha bis Omega

Kanonische Studien KV 73x Vier Rätselkanons KV 73r Acht Kanons KV 508a Weiteres im Stile, nicht unbedingt Canoni: Miserere KV 73s Antiphon KV 73u Antiphon KV 73v

Freitag, 15. Januar 2010, 18:27

Forenbeitrag von: »Ulli«

RE: Ich halte Dirigenten ja grundsätzlich für überschätzt.

Zitat Original von Titan Ganz ernst nehmen kann ich (neben der Überschrift des THREAD) die Frage WIE WICHTIG IST EIN DIRIGENT WIRKLICH wirklich nicht. Oder soll ich fragen WIE WICHTIG IST EIN SCHRIFTSTELLER WIRKLICH. Da der Schriftsteller als Erfinder eher dem Komponisten gleicht.....könnte ich auch fragen WIE WICHTIG IST EIN GUTER ÜBERSETZER WIRKLICH? Es gibt jede Menge Ensembles, die ohne Hampelmann spielen...

Freitag, 15. Januar 2010, 17:54

Forenbeitrag von: »Ulli«

Barock unter Richter, Karajan, Jochum und Co. – Ein No go?

Ich finde den Vergleich mit dem Erdenfoto garnicht so übel - wer nicht forscht, ist doch kein Mensch, oder? Andererseits verstehe ich auch, daß man ablehnt, HIP als 'Stil' aufzufassen - sondern eher als Forschungsergebnis. Das sehe ich allerdings anders und betrachte die Forschung hier nur als Mittel zum Zweck, welches dann von den Interpreten umgesetzt wird - und das keinesfalls als leb- und liebloses 'Forschungsergebnis'. Wer das glaubt, ist auf dem Holzweg und hat noch nie wirklich gute HIP-I...

Freitag, 15. Januar 2010, 17:50

Forenbeitrag von: »Ulli«

Beethovens Gesamtwerk - gehört von Alpha bis Omega

Zitat Original von Florian Voß Der Dreistimmige Kanon WoO 160 hört sich fast an, wie ein Stück aus der Renaissance. Ich frage mich, ob das beabsichtigt war - ich kann es mir kaum vorstellen - aber vielleicht hat Beethoven hier ja eine sehr alte Volksmelodie verarbeitet. Ich nehme eher an, daß es sich dabei um eine kontrapunktische Übung zum stile antico handelt - davon gibt's zum Beispiel bei Mozart auch jede Menge. Ich kenne das Stück allerdings nicht.

Freitag, 15. Januar 2010, 15:03

Forenbeitrag von: »Ulli«

Das kenn ich doch !! - - - Zitate in Symphonischen Werken

Zitat Original von John Doe Aber wenn man bedenkt, dass Kraus in schwedischen Diensten auch in Süddeutschland war, kann es durchaus sein, dass da ein kleiner Austausch stattgefunden hat. Vom Zeitlichen her würde es sogar passen. Aber der kannte MADITA doch noch gar nicht Mein Lindgren-Ranking: MADITA (original: Madicken)MICHEL (das Original 'EMIL' mußte zugunsten des Titels von Kästner weichen)BULLERBÜ (Bullerbyn)PIPI Mio, mein Mio sowie Ronja Räubertochter und Karlsson fand ich weniger beeindr...

Freitag, 15. Januar 2010, 14:35

Forenbeitrag von: »Ulli«

Barock unter Richter, Karajan, Jochum und Co. – Ein No go?

Zitat Original von Alfred_Schmidt So gesehen war Herbert der Erfolgreichere . und nur das zählt auf Dauer. Da wäre ich mir nicht so sicher: Martín y Solers und Salieris Opern waren zu Ihrer Zeit auch die erfolgreicheren Opern neben denen von Mozart, der oft schnell wieder abgesetzt wurde. Daß dies heute umgekehrt ist, darauf muß nicht erneut hingewiesen werden...