Sie sind nicht angemeldet.


JPC Amazon

Free counters!

Suchergebnisse

Suchergebnisse 1-20 von insgesamt 1 000. Es gibt noch weitere Suchergebnisse, bitte verfeinern Sie Ihre Suche.

Gestern, 11:30

Forenbeitrag von: »Johannes Roehl«

Emerson, Lake and Palmer - Klassische Musik?

Ein Unterschied ist, dass kein Mensch meint, in der klassischen Musik sei eine Bearbeitung wie Mozarts des Messias oder Liszts Klavierarrangements der Beethovensinfonien eine bahnbrechende Neuerung. Oder überhaupt eine Neuerung. Sondern normalerweise gilt das als Handwerk mit letztlich pragmatischem Hintergrund, nämlich der Anpassung von älterer Musik an bestimmte Aufführungsbedingungen. Es geht hier gar nicht um eine moralische Bewertung (Sakrileg) sondern um eine Einordnung der Originalität ei...

Freitag, 17. November 2017, 13:24

Forenbeitrag von: »Johannes Roehl«

James Levine - Popularität mit Ablaufdatum?

Zitat von »Agon« So "schön" sah das RCA-Cover damals aus: Das ist eines der besten Cover überhaupt; gestaltet von Maurice Sendak ("Wo die wilden Kerle wohnen" - was er später mit Knussen zu einer Kinderoper verarbeitet hat). Ich habe "nur" die "weiße" Sammelbox.

Montag, 6. November 2017, 09:31

Forenbeitrag von: »Johannes Roehl«

Erstaunlich gut klingende Aufnahmen, die teilweise mehr als hundert Jahre alt sind

Zitat von »m-mueller« In der Tat klingen die Aufnahmen erstaunlich gut, meine Erwartungen waren niedriger - aber sie klingen nicht gut genug, daß ich sie mir als normale Aufnahmen (außerhalb des Kuriositätenkabinetts) anhören würde. Das ist aber eine deutlich andere Aussage als die von Pingel im anderen Thread, selbst wenn man die Pennälerpolemik abzieht. Dort war nämlich die Aussage, dass der Klang unerträglich sei und unmöglich, sängerische Qualität zu beurteilen und als (wenn auch unausgespr...

Sonntag, 5. November 2017, 15:01

Forenbeitrag von: »Johannes Roehl«

Zum Abgewöhnen

Das Argument mit der "Schulung" akzeptiere ich eben höchstens sehr eingeschränkt. Die Platten und frühen Tonfilme waren damals bei ungeschulten, "ganz normalen" Leuten sehr populär. Und die wussten auch, wie sich eine Stimme live anhört. Der Unterschied hat sie anscheinend aber nicht in dem Maße gestört. Man nehme z.B. das berühmte Kapitel "Fülle des Wohllauts" aus dem Zauberberg, geschrieben in den frühen 20ern und handelnd etwa 10 Jahre vorher, kurz vor dem 1. WK, somit können es nur akustisch...

Sonntag, 5. November 2017, 11:58

Forenbeitrag von: »Johannes Roehl«

Zum Abgewöhnen

Naja, Stimmenliebhaber hat auch "nur" (wenn auch vielleicht besser trainierte) Ohren. Es ist ja auch nicht so, dass nur eine Handvoll Leute diese Aufnahmen hören würden. Caruso, Tauber, Schipa u.a. waren Superstars ihrer Zeit, auch wegen der Platten, die von Millionen Leuten gehört wurden (und natürlich damals nicht aus gesangshistorischen Gründen oder als schwierig erschließbare wissenschaftliche Quelle!). D.h. man sollte vielleicht mal einen Perspektivwechsel wenigstens versuchen, um rauszufin...

Sonntag, 29. Oktober 2017, 19:57

Forenbeitrag von: »Johannes Roehl«

Lorin Maazel – Meine liebsten Aufnahmen

Mozart und Britten sind in der beigen Box auch mit drin, selbst wenn das Orchester eigentlich nicht passt. (Mussorgsky ist auch dabei, allerdings ist es eh nur die "Nacht auf dem kahlen Berge") Wenn man sich die Ravel-Opern (+ Nachtigall), die "Originals" mit Franck (alternativ eine ältere Ausgabe, bei der die Symphonie mit einem Orgelstück kombiniert war) und Stravinsky/De Falla besorgt, hat man den Inhalt der blauen Box komplett, außer Peter und der Wolf. Aber letzteres gibt es auch in etliche...

Donnerstag, 26. Oktober 2017, 20:09

Forenbeitrag von: »Johannes Roehl«

Der amazon-recommendation-fail

Es gibt auch einen erstaunlich hohen Anteil von Rezensionen, bei denen Produkt- mit Verkäuferbewertungen verwechselt werden und dann unter einer Mozart-CD als Rezension "Schnelle Lieferung" steht... Erstaunlich ist schon, dass jemand, der anscheinend vorher noch nie Scarlatti-Sonaten gehört hatte, ohne jegliches Probehören (was heute ja kein Problem sein sollte) solch einen Klotz kauft. Und sich auch noch die relative "Mühe" eines so langen Kommentars macht. Normalerweise erwartet man ja, jedenf...

Donnerstag, 26. Oktober 2017, 19:15

Forenbeitrag von: »Johannes Roehl«

Paul Hindemith als Dirigent

Für eigene Werke lohnt sich diese Box hier:

Donnerstag, 26. Oktober 2017, 14:05

Forenbeitrag von: »Johannes Roehl«

Haydn, Joseph: Sinfonie Nr. 11 Es-Dur

Wie angedeutet, lohnt es sich, dieses Werk mit der weit berühmteren Nr. 22 (ebenso Nr. 5 mit Nr. 21) zu vergleichen, um zu sehen, wie Haydn souveräner und origineller geworden ist.

Mittwoch, 25. Oktober 2017, 16:33

Forenbeitrag von: »Johannes Roehl«

Haydn, Joseph: Sinfonie Nr. 48 C-Dur "Maria Theresia"

Nr.31 "Hornsignal" dauert auch ca. 32 min., wovon fast 11 auf einen langen Variationen-Finalsatz gehen.

Sonntag, 22. Oktober 2017, 13:32

Forenbeitrag von: »Johannes Roehl«

Herbert Kegel

Ich habe mir nun mal 1, 3 und 5 angehört, sowie bei der 9. an mehreren Stellen reingehört. Was ich oben schon korrigiert habe, war eine falsche Aussage bzgl. des 3. Satzes der 5. Kegel macht keine zusätzliche Wdh., das habe ich vermutlich zum ersten Mal bei Harnoncourt gehört. Wie ich auf die Idee komme, das Kegel zuzuschreiben, weiß ich nicht. Nun höre ich Beethoven-Sinfonien nicht mehr so regelmäßig (weil ich sie jahrelang sehr oft gehört habe), insofern kann ich keinen direkten Vergleich zieh...

Freitag, 20. Oktober 2017, 21:45

Forenbeitrag von: »Johannes Roehl«

Die Anfänge einer Sammlung, oder Lücken schließen...

Die Ouvertüre ist ein sehr nettes und empfehlenswertes kleines Stück, das man normalerweise eh als Füller mitkriegt. Ich habe, glaube ich, drei oder vier Aufnahmen, aber sicher nie eine CD in erster Linie deswegen gekauft. Insgesamt muss man natürlich keine Lücken schließen, die man nicht als solche empfindet. Faustregeln für Anfänger: - erstmal neue Musikstücke kennenlernen, keine alternativen Interpretationen derselben Stücke - berühmte Werke und "Standardempfehlungen" haben diesen Status nich...

Freitag, 20. Oktober 2017, 19:37

Forenbeitrag von: »Johannes Roehl«

Die Anfänge einer Sammlung, oder Lücken schließen...

Wenn dich Prokofiev interessiert, unabhängig vom Genre, spricht nichts dagegen, mehr Prokofiev zu hören bzw. zu kaufen. Man hat heute ja den Vorteil, dass man sehr viel auf youtube o.ä. anhören kann, nicht warten muss, bis es im Radio kommt oder eben gleich teure CDs kaufen. Viele Hörer interessieren sich aber nicht für alle Genres gleichermaßen oder nicht so intensiv für einen bestimmten Komponisten, sondern sind mit einer bestimmten Menge Prokofiev erstmal zufrieden und wenden sich dann oder p...

Donnerstag, 19. Oktober 2017, 11:35

Forenbeitrag von: »Johannes Roehl«

Der Kammermusik-Kanon Teil II: Mehrstimmige Besetzungen mit Klavier

Nicht geschimpft ist Lob genug... Mir war die "private" Funktion des Threads für Dich nicht so klar. Von den generellen, schon geäußerten Auswahlschwierigkeiten mal abgesehen (im Grunde sind alle entsprechenden Werke von Brahms Kern/Standard/Kanon) nochmal Brahms Trio op.8 (aufgrund der großen Beliebtheit, eigentlich wäre op.101 ein bedeutenderes Werk, aber dem Schwung und der Melodik des (durch die Bearbeitung stark kondensierten) Frühwerks kann man sich kaum entziehen) Horntrio op.40 (einzigar...

Montag, 16. Oktober 2017, 12:02

Forenbeitrag von: »Johannes Roehl«

Der Kammermusik-Kanon Teil II: Mehrstimmige Besetzungen mit Klavier

Zitat von »WoKa« Hallo! Folgende Kompositionen von Wolfgang Amadeus Mozart sehe ich für diesen Kanon vor: Divertimento (Klaviertrio) für Klavier, Violine und Violoncello KV 254 Trio für Klavier, Klarinette und Viola (Kegelstatt-Trio) KV 498 Quartett für Klavier, Violine, Viola und Violoncello KV 493 Weitere oder Änderungsvorschläge? Das interessiert anscheinend eh kaum jemanden, aber warum das frühe Divertimento statt eines "richtigen" Klaviertrios und das weniger bekannte der Klavierquartette?...

Samstag, 14. Oktober 2017, 10:54

Forenbeitrag von: »Johannes Roehl«

Herbert Kegel

Wenn von Beethoveninterpretationen Kegels die Rede ist, dann aber in 99,9% der Fälle von den weit verbreiteten Dresdner Studioaufnahmen ca. 1982. Insofern besteht da normalerweise keine Gefahr des Missverständnisses.

Freitag, 13. Oktober 2017, 16:05

Forenbeitrag von: »Johannes Roehl«

Herbert Kegel

Das ist meiner Erinnerung nach bei dem Studio-Beethoven in einigen (wenigen) Passagen auch der Fall. Z.B. eine Stelle in der Coda des Kopfsatzes der 2. Sinfonie, bei der die Trompete(n) selten so gut rauskommen. Oder die oben erwähnte Tutti-Präsentation des Freudenthemas (vor dem Vokaleinsatz), die mich damals irritierte, weil die Trompeten "zu laut" waren und die Passage dominierten. Ich müsste mir die Kegel-Aufnahmen nochmal anhören. Meiner Erinnerung nach habe ich sie, als ich dann etwas mehr...

Freitag, 13. Oktober 2017, 15:05

Forenbeitrag von: »Johannes Roehl«

Herbert Kegel

Beethoven-Sinfonien waren schon damals nahezu die meist aufgenommene Orchestermusik. Verglichen mit den Mitte/Ende der 1980er erhältlichen alternativen Aufnahmen, war der Status/Bekanntheitsgrad von Kegel/Dresdner Philharmonie bestenfalls vergleichbar mit z.B. Zender/RSO Saarbrücken o.ä. D.h. manche Hörer mögen den Namen gekannt haben, aber eben aus dem Kontext klassischer Moderne oder anderer Repertoirebereiche. Die Konkurrenz im Plattenangebot durch WEIT bekanntere und renommiertere Künstler w...

Donnerstag, 12. Oktober 2017, 18:52

Forenbeitrag von: »Johannes Roehl«

Herbert Kegel

Als Kegels Aufnahme erschien und verbreitet war, war HIP-Beethoven noch eine kleine Nische (im Ggs. zu HIP-Bach, der sich schon beinahe durchgesetzt hatte). Es kann überhaupt keine Rede davon sein, dass HIP oder anderer, bewusst auf "anders" gebürsteter Beethoven 1986-1990 rum verbreitet oder gar Standard gewesen wäre. Die damals neueren Einspielungen, mit denen Kegels in dieser Zeit hauptsächlich um die Gunst der Kunden gebuhlt hätte, waren z.B. Karajans Digitalaufnahme (oder auch seine sehr ba...

Mittwoch, 11. Oktober 2017, 21:42

Forenbeitrag von: »Johannes Roehl«

Herbert Kegel

Kegels Beethovensinfonien waren in den 80ern und frühen 90ern sehr verbreitet, weil preiswert und digital. (Daher auch meine erste GA auf CD.) Sie galten auch später teils noch als Geheimtip. So ganz kann ich das auch nicht nachvollziehen. Sie sind nicht uninteressant, z.B. war Kegel anscheinend einer der ersten, der die (philologisch umstrittene) Variante mit einer zusätzlichen Wiederholung im 3.Satz eingespielt hat, seltsamerweise fehlt dann aber die Expositionswiederholung im Finale, was dem ...